B221n: Jetzt können die Bagger anrollen

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Dem Baubeginn des dritten Bauabschnitts der B221n steht nichts mehr im Weg.

Wassenberg. „Endlich kann es losgehen! Auf diese Nachricht haben die Wassenbergerinnen und Wassenberger viele Jahrzehnte gewartet“, freute sich Bundestagsabgeordneter Wilfried Oellers (CDU). Auf einer Informationsveranstaltung in Berlin erfuhren er und sein Bundestagskollege Norbert Spinrath (SPD) am Montag alle Projekte, die der Bund aus den Mitteln des Nachtragshaushalts realisieren möchte.

Dem Baubeginn des dritten Bauabschnitts der B221n (Ortsumgehung Wassenberg) stehe nun nichts mehr im Wege, erklärt Spinrath. Die Baukosten von insgesamt 30 Millionen Euro seien bereitgestellt. Die Bauzeit werde vier Jahre betragen. Wie Spinrath aus dem Landesverkehrsministerium und vom Landesbetrieb Straßen NRW weiß, sind die Planungen abgeschlossen, so dass nun zügig die ersten Bagger rollen können.

„Für die Koalition in Berlin ist die Bereitstellung guter Verkehrswege von immenser Bedeutung. Deshalb haben wir den Etat für Investitionen in die Verkehrsinfrastruktur nachhaltig erhöht“, so Oellers. „In den nächsten Jahren stellen wir zusätzliche fünf Milliarden Euro nach den Vereinbarungen des Koalitionsvertrages sowie weitere 3,1 Milliarden aus dem 10-Milliarden-Euro-Paket der Bundesregierung für unsere Verkehrsinfrastruktur zur Verfügung. Damit steigen unsere Mittel für Verkehrsinvestitionen auf ein Rekordniveau.“

Bedauerlich sei, so Oellers weiter, dass das Land NRW im Vergleich zu anderen Bundesländern bei der Planung nur sehr wenige Straßen vorweisen könne. „Hier ist ein Umdenken bei der Rot-Grünen Landesregierung dringend erforderlich. So werden auch die anderen Verkehrsprojekte, die im Kreis Heinsberg noch auf der bundespolitischen Agenda stehen, auf die lange Bank geschoben.“ Mit einem dieser Projekte dürfte wohl die Ortsumgehung Unterbruch zwischen der K5 und der L117 gemeint sein.

Oellers und Spinrath haben sich nach eigenem Bekunden seit ihrer Wahl in den Bundestag für die Entlastungsmaßnahme in Wassenberg eingesetzt. „Dass der Ausbau einer so wichtigen Bundesfernstraße wie die B 221 ausgerechnet nach dem zweiten Bauabschnitt vor Wassenberg gestoppt wurde, der ständig zunehmende Verkehr sich dann durch die engen Gassen der historischen Innenstadt quälen musste, war für die Autofahrer, insbesondere aber für die Bewohner von Wassenberg seit langem unerträglich“, so Spinrath.

Und Oellers ergänzt: „Für den Bund hat die B221 im deutsch-niederländischen Grenzraum eine besondere Bedeutung. Nun wird das vorletzte Teilstück für eine durchgängige bedarfsgerechte B221 ohne Ortsdurchfahrten in Angriff genommen.“

Jetzt sei wieder der Landesbetrieb Straßen NRW gefragt, die Maßnahme schnellstmöglich umzusetzen. „Nach meinem Kenntnisstand ist der Landesbetrieb bestrebt, mit der Realisierung zeitnah zu beginnen“, sagt Oellers.

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