Azubis zeigen wahre Handwerkskunst vor dem Rathaus

Von: koe
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Mit dem Stadtwappen am Rathaus legten die Auszubildenden im wahrsten Sinne des Wortes eine meisterliche Arbeit hin. Foto. Koenigs

Hückelhoven. - „Ich bin Handwerker, ich kann das“. So stand es in großen Buchstaben auf den T-Shirts der sieben Auszubildenden der Innungsfachbetriebe der Straßenbauer-Innung Rurtal, als im Rahmen einer Feierstunde zum „Tag des Handwerks“ ein imposantes Stadtwappen vor dem Eingang des Hückelhovener Rathauses seiner Bestimmung übergeben wurde.

Mit Unterstützung der Innungsfachbetriebe, des Berufs- und Gewerbeförderungszentrums Simmerath, des Berufskollegs Geilenkirchen und des Bauhofs der Stadt Hückelhoven hatten die Auszubildenden das Wappen der Stadt Hückelhoven vor dem Rathaus gefertigt. Vor einer Woche war mit der „Auskofferung“ begonnen worden, am Tag darauf mit der Pflasterung, die am Freitag dann fertiggestellt wurde.

Das noch recht junge Wappen der Stadt Hückelhoven zeigt im schwarzen Feld einen silbernen Querbalken, darüber im Schildhaupt vier Silberne Sterne mit je sechs Ecken. Im unteren Schildteil das Zeichen des Bergbaus: Hammer und Schlägel.

Die Pflasterarbeiten wurden unter Aufsicht zweier erfahrener Straßenbaumeister durchgeführt: Dem Lehrlingswart der Straßenbauer-Innung Rurtal, Arnold Nießen, und dem Ausbildungsmeister des BGZ Simmerath, Branco Malenkovic. „Auch wenn sie mit Füßen getreten wird. Hier wurde Kunst geschaffen“, so Arnold Nießen, seit 25 Jahren Lehrlingswart seiner Innung. Er ergänzte, dass ausgesprochen hochwertige Materialien verarbeitet wurden und er stolz auf die Azubis sei. „Mit dieser Arbeit zeigen die sonst als robust bekannten Straßenbauer, wie kreativ und vielseitig ihr Beruf ist“, meinte Obermeister Dietmar Frenken und würdigte die hervorragende Arbeit der Straßenbauerlehrlinge.

Nach Geilenkirchen (2012) und Gangelt (2013) würden Auszubildende im Straßenbauerhandwerk zum dritten Male ein Stadt- oder Gemeindewappen pflastern. Weitere Anfragen aus anderen Städten im Kreisgebiet stünden an. Hückelhoven sei zudem als traditionell dem Handwerk verbundene Stadt prädestiniert für das Wappen. Hier habe man einen „bleibenden Wert“ geschaffen. Der Obermeister sprach von einer „meisterlichen handwerklichen Kunst“.

Auch Hauptgeschäftsführer Dr. Michael Vondenhoff würdigte die Arbeit der Auszubildenden. Er habe gerne das Objekt im Auftrag der Kreishandwerkerschaft begleitet, und den Fortschritt zu beobachten, sei „superspannend“ gewesen. Alle Beteiligten hätten am „Tag des Handwerks“ deutlich gemacht: „Das Handwerk mit über fünf Millionen Beschäftigten und rund 550 Milliarden Euro Jahresumsatz leistet einen enormen Beitrag zur Wirtschaftsleistung der Bundesrepublik Deutschland.“

Auch Vondenhoff fand Worte höchster Anerkennung für die beiden Ausbildungsmeister und die sieben Auszubildenden Dominik Körfer, Nico Arend, Florian van Bebber, Markus Hausmanns, Dominik Esser, Philipp Kuppinger und Kai Dreßen.

Auch der stellvertretende Bürgermeister der Stadt Hückelhoven, Dieter Geitner, freute sich über die neue Attraktion der Stadt im Eingangsbereich des Rathauses und das rege Interesse am „Tag des Handwerks“.

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