Autos prallen gegen Bäume: Ein Toter, ein Schwerverletzter

Von: red/pol
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unfall ratheim
Für den Fahrer kam jede Hilfe zu spät. Er starb noch am Unfallort. Foto: CUH
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Für den Fahrer kam jede Hilfe zu spät. Er starb noch am Unfallort. Foto: CUH
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Für den Fahrer kam jede Hilfe zu spät. Er starb noch am Unfallort. Foto: CUH

Hückelhoven/Erkelenz. Ein toter und ein schwer verletzter Autofahrer: Das ist die Bilanz zweier schwerer Unfälle am Samstag im Kreis Heinsberg, bei denen jeweils Autos gegen Bäume prallten. Ein 20-jähriger Autofahrer starb am Abend bei Hückelhoven-Ratheim, ein 65-Jähriger wurde bei Erkelenz-Kückhoven am Nachmittag eingeklemmt und schwer verletzt.

Nach Angaben der Polizei war der 20-jährige Mann aus Mönchengladbach gegen 21.40 Uhr mit einem Wagen auf der L 17 von Wassenberg her in Richtung Ratheim unterwegs. Am Ortseingang geriet der Wagen aus bislang ungeklärter Ursache nach links von der Fahrbahn ab und prallte frontal gegen einen Baum. Der junge Mönchengladbacher wurde in seinem Fahrzeug eingeklemmt und erlag noch am Unfallort seinen schweren Verletzungen.

Nach Angaben der Leitstellen waren neben der Polizei die Besatzungen von zwei Notarzt-Einsatzfahrzeugen und zwei Rettungswagen vor Ort. Auch ein Rettungshubschrauber war alarmiert worden. Die Freiwillige Feuerwehr rückte mit insgesamt acht Fahrzeugen und 50 Einsatzkräften aus Hückelhoven, Ratheim und Kleingladbach aus. Doch auch das Großaufgebot an Rettungskräften konnte dem verunglückten Autofahrer nicht mehr helfen.

Aus Zwangslage befreit

Mehrere Stunden zuvor, gegen 14.30 Uhr, war ein 65-jähriger Mann aus Würzburg mit seinem Auto auf der Landesstraße 19 von ­Jackerath nach Erkelenz auf ähnliche Weise verunglückt. In Höhe von Kückhoven kam er laut Polizeibericht aus bislang ungeklärten Gründen nach rechts von der Fahrbahn auf den Grünstreifen ab und fuhr dort gegen einen Baum.

Die Freiwillige Feuerwehr befreite den in dem stark beschädigten Fahrzeug eingeschlossenen Mann mit hydraulischem Rettungsgerät vorsichtig aus dem Wrack. Der Schwerverletzte wurde an der Unfallstelle von Notarzt und Kräften des Rettungsdienstes versorgt und mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus Erkelenz gebracht.

Die Wehr war mit insgesamt 20 Kräften von den Löscheinheiten aus Kückhoven, Holzweiler und Katzem sowie dem Führungsdienst der Feuerwehr Erkelenz im Einsatz.

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