Erkelenz - Ausschuss überzeugt sich vom Fortschritt in der Erka-Halle

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Ausschuss überzeugt sich vom Fortschritt in der Erka-Halle

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Fast 2,7 Millionen Euro investiert die Stadt Erkelenz in die Sanierung der Erka-Halle. Bei einem Rundgang überzeugten sich die Mitglieder des Bau- und Betriebsausschusses vom Fortschritt der Arbeiten.

Erkelenz. Fast 2,7 Millionen Euro investiert die Stadt Erkelenz, damit Vereine und Schulen demnächst wieder in einer voll funktionstüchtigen Erka-Halle Sport treiben können. Bei einem Rundgang überzeugten sich die Mitglieder des Bau- und Betriebsausschusses vom Fortschritt der Sanierungsarbeiten. Welche Neuerungen es gibt und was noch zu tun bleibt, erklärten Technischer Beigeordneter Ansgar Lurweg und seine Mitarbeiter vom Hochbauamt, Siegmund Schusser und Norbert Moll.

Klimaschutz, Sicherheit, Brandschutz Wärmedämmung, Brandschutz, Einhaltung von DIN-Normen und allgemeine Sicherheitsvorkehrungen bedingen viele Neuerungen: So zum Beispiel die Lüftungsanlage, die Sanitärbereiche und die Elektroanlagen.

Neu angeschafft werden auch die Teleskoptribüne, die Vorhänge zur Abtrennung der einzelnen Hallenbereiche und die Schwingtore an den Geräteräumen. Der Hallenboden, durch viele Jahre intensiven Gebrauch abgenutzt, wird komplett erneuert, ebenso der textile Seitenprallschutz.

Künftig wird es auch eine Cafeteria mit Küche geben. Dadurch wird die Bewirtung bei Veranstaltungen einfacher zu organisieren sein. Bisher mussten bei größeren Anlässen im Eingangsbereich Theken aufgebaut werden, was Fluchtwege und den Gang zu den Toiletten einschränkte.

Der Zugang zur Tribüne im Erdgeschoss war schon vor der Sanierung barrierefrei zu erreichen, und auch ein Behinderten-WC war vorhanden. Zusätzlich wird nun der neu installierte Aufzug Besuchern mit Behinderung ermöglichen, die Veranstaltungsfläche ohne fremde Hilfe zu erreichen.

Auch im Außenbereich wird es nach der Sanierung eine Neuheit geben: Durch eine große Zufahrtsrampe können künftig Veranstaltungstechnik, Stühle, Tische und anderes Zubehör für Events angeliefert werden. Die Tür- und die Toröffnung zur Rampe sind zudem als Fluchtwege ausgewiesen – immerhin dürfen sich bis zu 1500 Personen in der Halle aufhalten.

Zum Jahresende soll die Halle fertig sein. Geplant ist allerdings, dass der Schulsport schon etwas früher stattfinden kann. Die offizielle Einweihung ist für Anfang 2014 vorgesehen. „Nicht alles ist neu“, fasste Lurweg am Ende zusammen. „Aber wir schaffen eine solide grundsanierte Halle, die langfristig in einem guten Zustand sein wird.“

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