Ausgezeichnete Pianistin bietet intensiven Musikgenuss

Von: Helmut Wichlatz
Letzte Aktualisierung:
11576387.jpg
Ihre Konzerte führen sie auf Bühnen in ganz Europa, aber auch nach Asien, Russland – und auch nach Beeck: Lydia Maria Bader spielte beim 48. Kammerkonzert des Kulturförderkreises Opus 512. Foto: hewi

Wegberg-Beeck. Der Kulturförderkreis Opus 512 hatte zum mittlerweile 48. Kammerkonzert in das Vincentiushaus am Kirchplatz eingeladen. Auf dem Programm standen Klavierstücke von Grieg, Ravel, Liszt, Mozart und Schumann. Interpretiert wurden die Werke von der Konzertpianistin Lydia Maria Bader.

Preisgekrönte Musikerin

Die Musikerin ist nicht nur in Deutschland ein gern gesehener Gast auf der Bühne. Ihre Konzerttourneen führen sie durch ganz Europa, Asien und Russland. Die musikalische Ausbildung der 1981 in Bayern geborenen Musikerin begann in ihrem vierten Lebensjahr. Mit 15 Jahren wurde sie an der Münchener Musikhochschule aufgenommen, sie gewann mehrere nationale und internationale Musikpreise.

In Beeck spielte sie auf kleiner Bühne und vor vollem Haus. Denn die Qualität der Kammerkonzerte, die der Förderverein veranstaltet, hat einen guten Ruf. Der Opus-Vorsitzende Hans-Günther Scheulen begrüßte das Publikum, darunter Ehrenbürgermeisterin Hedwig Klein und Mitarbeiter des Vereins „Asyl in Wegberg“, die durch die Einladung zu dem Konzert für ihr Engagement geehrt wurden.

Bader begann mit der „Peer Gynt Suite“ von Edvard Grieg und stimmte das Publikum mit Informationen und Anmerkungen zu der Musik ein. Griegs Komposition werde in der Werbung gerne verwendet, erklärte Bader. Nach Grieg kamen Maurice Ravel mit seinem „Jeux d‘eau“ und Franz Liszts „Les Jeux d‘eau á la Villa d‘Este“. Beide Komponisten hatten unabhängig voneinander das Thema Wasser aufgegriffen und künstlerisch umgesetzt.

Inniges Spiel

Bei Liszts Wassermusik entfaltete die Pianistin ihr handwerkliches Können und die Verinnerlichung der Musik gleichermaßen. Nach einer kurzen Pause spielte die Musikerin Variationen zu Mozarts leichtem „Ah, vous dirai-je, Maman“, bevor sie sich den Kompositionen Robert Schumanns zuwandte. Am 14. Februar präsentiert Opus 512 zum neunten Mal junge Musiker des „Deutschen Tonkünstlerverbandes“. Das Konzert beginnt um 11 Uhr im Musiksaal des Vincentiushauses.

Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert