Aufwendungen für Asylbewerber nehmen zu

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Heinsberg. „Überwältigt“ sei er von der Spenden- und Hilfsbereitschaft der Heinsberger im Hinblick auf den Asylbewerberzustrom der letzten Wochen, erklärte Bürgermeister Wolfgang Dieder im Rat.

„Wir haben uns der Herausforderung gestellt und werden dies auch weiter tun.“

Gleichwohl mussten die Ratsvertreter mehrere außerplanmäßige Aufwendungen in diesem Zusammenhang genehmigen. Da bis zum Ende des Jahres voraussichtlich noch weitere 250 Flüchtlinge aufzunehmen seien, sei mit Mehraufwendungen für die Erstausstattung, Krankenhilfekosten und anderen Leistungen in Höhe von 70.000 Euro zu rechnen.

Wegen des Wohnraummangels wurden bereits private Wohnungen durch die Stadt angemietet. Weitere müssen folgen. Für das laufende Haushaltsjahr werden daher noch zusätzliche 160.000 Euro bereitgestellt. Von den 349 Flüchtlingen, die fest in der Stadt wohnten, lebten 105 in angemieteten Unterkünften. In der Übergangsunterkunft Westpromenade befinden sich zusätzlich 146 Personen. Pro Monat würden 50 bis 60 weitere Asylbewerber zugewiesen.

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