Auftragsvergabe für Neunfamilienhäuser in Doveren und Brachelen

Von: kalauz
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Hückelhoven. Schon im kommenden Monat sollen die Aufträge für die schlüsselfertigen Bauwerke vergeben werden: In Doveren am Junkerberg/Dionysiusstraße und in Brachelen an der verlängerten Ritzerfeldstraße kann dann zügig nach dem Ende der Frostperiode mit dem Bau von jeweils einem Neunfamilienhaus begonnen werden.

Mit dem Jülicher Architekturbüro Wendt hat die Stadt eine entsprechende Funktionsausschreibung vereinbart. Für die Realisierung der beiden Bauprojekte sind im laufenden Haushalt 2,2 Millionen Euro eingeplant.

Die beiden Wohneinheiten in städtischer Regie bilden den Auftakt zu einem Programm, mit dem im Stadtgebiet in nächster Zeit insgesamt fünf solcher Mehrfamilienhäuser entstehen sollen. Für die weiteren Bauvorhaben im Neubaugebiet Hilfarth (Korbmacherstraße am Erlenweg), in Ratheim/Altmyhl an der Myhler Straße sowie in Hückelhoven am Halderweg werden derzeit Gespräche mit privaten Investoren geführt. Auch diese Häuser werden zunächst zur Unterbringung von Flüchtlingsfamilien, die der Stadt zugewiesen werden, genutzt.

Sie sollen „nach dem Abebben der Flüchtlingswelle“, wie sich Hückelhovens Bürgermeister Bernd Jansen bei der Vorstellung der Bauprojekte im zuständigen Bau- und Umweltausschuss ausdrückte, dem privaten Wohnungsmarkt in Hückelhoven zur Verfügung gestellt werden.

Die Entwürfe der beiden jetzt schon zur Realisierung anstehenden Wohnhäuser sehen im Erdgeschoss vier Wohnungen zwischen 47 und 60 Quadratmetern jeweils mit Terrasse vor; im Obergeschoss sind fünf Wohnungen mit Balkon und einer Größe zwischen 42,5 und 60 Quadratmetern geplant. Ebenerdig wird es einen Raum für die Unterbringung von Fahrrädern geben, in dem aber etwa auch Kinderwagen untergestellt werden können.

Nach Ansicht von Experten werden im Stadtgebiet Hückelhoven locker 300 neue Wohneinheiten sowie bezahlbarer Wohnraum für Ältere benötigt. Auch deshalb ist die Beteiligung an dem Wohnbauprojekt auch für private Investoren als Geldanlage angesichts der derzeitigen Niedrigzinspolitik der Europäischen Zentralbank sehr interessant.

„Die Neubauten werden jetzt erst mal für die Flüchtlinge genutzt, können später aber auch auf dem freien Wohnungsmarkt gut vermarktet werden, da sie recht klein sind“, sagte der Bürgermeister in der Sitzung des Fachausschusses.

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