Auf Karkener Musiker wartet ein Knüller

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Blicken auf ein erfolgreiches Jahr zurück: Manfred Kamps (von links), Johannes van den Borst, Henrik Schieren, Frederic Kamps, Elke Schwartzmanns, Hans-Georg Wambach, Anne Himmels und Heinz Huben . Auf dem Bild fehlen Hans-Josef Kremers, Theo Helmgens und Frank Reiners.

Heinsberg-Karken. Bei der Generalversammlung vom Instrumentalverein Karken konnte der Vorsitzende Manfred Kamps die Mitglieder des Vereins erstmals unter vereinseigenem Dach begrüßen. Das neue Zuhause „Raum für Musik“ wurde im April 2012 mit großer Feier eröffnet und war nun erstmals Versammlungsort.

Die zukunftsträchtige und wichtige Eröffnung des Raumes trägt nicht unwesentlich zu einem gelungenen Jahr bei, auf das der Vorsitzende zurückblicken konnte.

Weitere wichtige Rahmenentscheidungen für die Zukunft des Vereins konnten darüber hinaus in der Jugendausbildung umgesetzt werden. In seiner Funktion als Bindeglied zwischen Verein, Jugendgruppe und Dirigenten führte Philipp Kamps aus, dass die Ausbildung nicht mehr über eine Musikschule, sondern jetzt vom Verein selbst organisiert wird. Damit entfallen administrative Musikschulkosten, während die bewährten Lehrkräfte gehalten werden konnten.

Für die musikalische Ausbildung bedeutet dies gleichbleibend hohe Qualität bei gleichzeitig geringeren Ausbildungskosten. Orchester und Jugendorchester absolvierten eine Vielzahl von Auftritten, breit gefächert vom Straßenauftritt bis zum feierlichen, sehr gut besuchten Neujahrskonzert in der Oberbrucher Festhalle. Das Neujahrskonzert wurde bereits zum 18. Mal veranstaltet und ist Garant für ein Konzerterlebnis, das mit seiner Qualität auch überregionale Zuhörer anzieht.

Trotz starker Konzerttätigkeit betonte der Vorsitzende die hohe Relevanz von Straßenauftritten für den Verein. Die Jugendgruppe, für die stellvertretend Michael Hanrath zurückblickte, konnte ebenfalls auf einige Höhepunkte, wie Konzerten und dem Ausflug zum Musical „Starlight Express“, zurückblicken.

Die Mitglieder des Vorstandes, die zur Wahl standen, wurden sämtlich von der Versammlung im Amt bestätigt. Dazu gehören Heinz Huben als stellvertretender Vorsitzender, Geschäftsführer Bernd Laprell sowie Jasmin Hesselmann und Henrik Schieren als Vertrauenspersonen.

Weitere erfreuliche Tagesordnungspunkte folgten mit der Aufnahme neuer Mitglieder und Ehrungen. Es wurden elf neue Mitglieder, davon neun neue Musiker, in den Verein aufgenommen. Ein Punkt auf den man stolz sein könne.

Hinsichtlich der Ehrungen konnte der Verein ebenfalls stolz sein auf sieben Jubilare. Die Ehrungen wurden vom Kreisgeschäftsführer des Volksmusikerbundes NRW, Johannes van den Borst, vorgenommen. Ein zehnjähriges Jubiläum können Theo Helmgens, Frank Reiners, Hans-Georg Wambach und Frederik Kamps vorweisen. Diese Mitglieder machten sich in den vergangenen zehn Jahren verdient um den Verein. Sie kümmerten sich beispielsweise um das Kassiereramt oder setzten sich für den Bau des Probenlokals ein.

Henrik Schieren und Hans-Josef Kremers wurden für 20-jährige Vereinsangehörigkeit ausgezeichnet. Henrik Schieren in seiner Funktion als Vertrauensperson und Hans-Josef-Kremers als langjähriger Vorsitzender des Instrumentalvereins und heutiger Organisator des Förderkreises, tragen in hohem Maße zum Erfolg des Vereins bei.

Die goldene Auszeichnung für 30 verdienstvolle Jahre holte sich Elke Schwartzmanns, heute in der Funktion des Jugendvorstands, unter dem Applaus der Versammlung ab. Mit dem Jahresauftakt durch das Neujahrskonzert wurde bereits ein Grundstein für ein erfolgreiches Jahr 2013 geschaffen.

Der Blick in den Terminplan zeigt, dass einige Knüller und Herausforderungen auf die Mitglieder zukommen. Kurzfristig steht das Frühjahrskonzert mit dem Musikverein aus Bocket im März an. Danach kommt mit der Teilnahme am Bundesmusikfest in Chemnitz ein Highlight auf den Verein zu. Erstmals seit dem Landesmusikfest in Olpe 2004 misst man sich fernab von der Heimat musikalisch mit Musikvereinen aus dem ganzen Bundesgebiet und darüber hinaus. Dies bedeutet zum einen musikalische und organisatorische Konzentration. Zum anderen verspricht das Fest mit mehr als 10 000 Teilnehmern auch ein unvergesslich positives Erlebnis für die Mitglieder zu werden.

Die positiven Vorzeichen für ein erfolgreiches Jahr 2013 wurden in der erfolgreichen Generalversammlung gesetzt. Nun geht es mit Mut und Spaß an der Sache an die Umsetzung. Hierbei sieht sich der Instrumentalverein Karken gut aufgestellt.

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