Auf der Flachslandtour zu den Mühlen

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Mit großer Faszination verfolgten nicht nur die männlichen Besucher der Heimatverein-Gruppe die Ausführungen und praktischen Arbeiten von Theo Schmitz (hinten Mitte). Foto: Wilfried Mercks

Erkelenz. Ausgehend von der Flachsröste im Erkelenzer Wahnenbusch startete jetzt ein Dutzend Radfahrer zur 34 Kilometer langen Flachslandtour des Heimatvereins der Erkelenzer Lande. Der Flachsanbau und die Flachsverarbeitung spielten bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts eine große Rolle im Erkelenz-Wegberger Raum.

Nachdem Tourführer Wilfried Mercks die Arbeitsabläufe in den Flachsrösten erläutert hatte, radelte die Gruppe über Oerath, Grambusch, der Schwalmquelle bei Schwanenberg, Tüschenbroich, vorbei an der Bockenmühle in Watern durch die Innenstadt von Wegberg bis zur Schrofmühle bei Rickelrath, der einzigen funktionstüchtigen Wassermühle mit Getreidemahlwerk und Ölmühle am Niederrhein.

Dort erläuterte Theo Schmitz mit vielfältigen Handgriffen die Arbeiten, die die Müller früher mit Hilfe der Wasserkraft und der heute noch hochmodern wirkenden technischen Einrichtungen der Mühle verrichtet haben. Auch für eine kleine Reisegruppe aus dem Münsterland, die sich vorübergehend der Heimatverein-Führung angeschlossen hatte, waren diese Möglichkeiten und die gesamte Mühlenanlage am Mühlenbach faszinierend.

Vorbei an Buschmühle und Holtmühle fuhr die Gruppe durch den Mönchengladbacher Ortsteil Gatzweiler wieder zurück auf Wegberger Stadtgebiet. Dort boten Heike Goltz-Pranschke und Klara Schlömer vom Beecker Heimatverein nach einer wärmenden Kaffeetafel eine informative Führung durch das Flachsmuseum bevor die Gruppe über Holtum und Isengraben zum Erkelenzer Markt zurückfuhr. Damit diese informative und landschaftlich sehr schöne Fahrt für jeden Radler nachfahrbar wird, plant der Heimatverein auch zu dieser Themen-Radtour wieder ein Tourenfaltblatt.

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