Auf dem Berufsmarkt früh informieren

Von: hewi
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Berufsinfomarkt im Blick: Organisator Dieter Stüttgen und Schulleiterin Rita Hündgen. Foto: hewi

Erkelenz. Ausbildung und Beruf stehen beim diesjährigen Berufsinfomarkt im Atrium des Cusanus-Gymnasiums im Mittelpunkt. Am Samstag, 9. April, haben Schüler des Cusanus und der umliegenden Schulen ab 10.30 Uhr drei Stunden lang Zeit, um sich über interessante Berufsfelder und Ausbildungsmöglichkeiten zu informieren.

Die Teilnahme ist für die Schüler nicht verpflichtend, betont Organisator Dieter Stüttgen. Er und Schulleiterin Rita Hündgen setzen vielmehr auf die freiwillige Teilnahme. „Die Schüler sollen aus eigenem Antrieb kommen“, so Stüttgen.

Das Angebot existiert seit rund zehn Jahren und findet alle zwei Jahre im Wechsel mit einem Studieninfotag statt. Mit der Teilnahme könne man zufrieden sein, betonte Hündgen und verwies auch auf die ehemaligen Schüler, die regelmäßig zu den Ausstellern gehören und über ihre Berufswelt berichten.

Das Angebot an Berufsfeldern und Ausbildungsgängen reicht von klassischen Ausbildungen in Dienstleistung, Industrie und Handwerk bis hin zu dualen Ausbildungsgängen und Informationen zu Hochschulstudiengängen. Natürlich sind auch wieder die hiesigen Geldinstitute, die Hermann-Josef-Stiftung, die Verwaltung und Behörden sowie Verlage und der WDR mit von der Partie.

Unter dem Titel „Karriere und Lehre im Handwerk“ wirbt die Handwerkskammer für die duale Ausbildung, die neben dem praktischen Teil auch aus einem Fachstudium besteht. Diese Möglichkeit habe in den vergangenen Jahren zugenommen und erfreue sich auch bei den Schulabgängern einiger Beliebtheit, erklärte Stüttgen.

Für Neuntklässler ist der Berufsinfomarkt auch eine ideale Gelegenheit, um Kontakte für ein Praktikum zu knüpfen. Das gehört im Lehrplan nämlich ebenso dazu wie der Bewerbungstag ein Jahr vor dem Abitur.

Für viele Abiturienten sei aber auch das Freiwillige Soziale Jahr eine Alternative, um sich in Ruhe beruflich orientieren zu können, erklärt Schulleiterin Hündgen. Zum Angebot der Schule gehören auch regelmäßige Sprechstunden mit einem Mitarbeiter der Arbeitsagentur, der dafür eigens in die Schule kommt. Diese Sprechstunden würden in hohem Maße genutzt, betont Stüttgen, der neben seiner Arbeit als Lehrer am Cusanus für den Berufsinfomarkt zuständig ist.

Der Infomarkt sei ein wichtiger Baustein im berufsorientierenden Angebot der Schule. Zumal auch einer, der ständig in Bewegung ist. „Jedes Jahr kommen neue duale Ausbildungsgänge dazu, die das Spektrum erweitern und das Angebot unübersichtlicher machen“, sagt er. Daher sei es wichtig sich frühzeitig zu informieren.

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