Heinsberg - Audrey Martells starke Stimme begeistert bei „Jazz im Rondell“

Audrey Martells starke Stimme begeistert bei „Jazz im Rondell“

Von: anna
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Audrey Martell und sie begleitend Ulf Stricker (r.) am Schlagzeug, ein Lehrer der Jugendmusikschule. Foto: Anna Petra Thomas

Heinsberg. Nicht zu viel versprochen hatte die Jugendmusikschule Heinsberg für die jüngste Ausgabe von „Jazz im Rondell“ mit Audrey Martell und dem Walter Fischbacher Trio.

Nach einem Einstieg der drei Instrumentalisten mit Walter Fischbacher am Flügel, Petr Dvorsky am Bass, beide aus New York sowie Schlagzeuger Ulf Stricker, Lehrer an der Jugendmusikschule, kam die Sängerin Audrey Martell dazu. Bisher eine international gefragte Background-Sängerin und Songschreiberin war sie jetzt erstmals als Solokünstlerin mit dem Trio in Europa unterwegs.

Sie hat Lieder für George Benson und Randy Crawford geschrieben, Background-Vocals für Größen wie Celine Dion, Mary J. Blige, Jewel und Joan Osborne gesungen und mit Megastars wie Diana Ross, Anastasia oder Britney Spears gearbeitet. Derzeit wird sie mit ihrer eigenen Band in der New Yorker Szene als „the next Big Thing“ gehandelt, und das zurecht.

Deutlich wurde dies schon bei ihrem ersten Song, den sie als „Tribute to Harlem“ ihrer New Yorker Heimat gewidmet hat. Darin sang sie von „little brown Babies“ und „little old Ladies“. Weitere gefühlvolle Balladen folgten mit „If God is a Man“ oder „Never looking back“.

Audrey Martell besticht nicht nur mit ihrer außergewöhnlich starken und zugleich sehr melodiösen Stimme, sondern auch durch ihre Bewegung, ihren gesamten Auftritt. Sie gleicht einem Gesamtkunstwerk, das man nicht nur hören, sondern auch gesehen haben muss, um ihre Freude an der Musik und am Leben zu spüren.

Das galt natürlich nicht minder für die drei Instrumentalisten, die nach ihren Soli immer wieder mit großem Applaus bedacht wurden. Da lief auch der Verkauf der neuen CD aus der gemeinsamen Produktion gut, zu der Ulf Stricker süffisant bemerkte, dass sie in einem Studio aufgenommen worden sei, das ein Heinsberger Schreiner gebaut habe.

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