Auch ohne Umzug eine Granterather Tradition bewahrt

Von: gp
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Samira Meurer (l.), Integrationskoordinatorin der Stadt Erkelenz, blieb es vorbehalten, Preben Torrek, einem dänischen Freund und Gönner des Granterather Karnevals, den Ehrenorden zu überreichen. Groß war die Freude auch bei Karl Mones (r.), Vorsitzender der Granterather Dorfgemeinschaft. Foto: Günter Passage

Erkelenz-Granterath. Tristesse kam nicht auf in Granterath, nachdem feststand, dass es erstmals seit 38 Jahren keinen Karnevalszug geben würde. Traurig aber waren sie schon, die Verantwortlichen des Granterather Dorfkarnevals. Allen voran Karl Mones, ohne den ansonsten in dem kleinen Örtchen alle Räder still zu stehen drohen.

„Natürlich sind wir traurig über die Entwicklung. Aber die Sicherheit steht bei uns an allererster Stelle. Weil nun die Sicherheit der Besucher nicht mehr gewährleistet war, hatten wir uns schweren Herzens entschlossen, den diesjährigen Umzug abzusagen“, sagte Mones während des karnevalistischen Frühstücks, zu dem die Granterather Dorfgemeinschaft alljährlich Freunde und Gönner des örtlichen Dorfkarnevals einlädt.

Auch diesmal waren wieder zahlreiche Freunde und auswärtige Vereine der Einladung gefolgt. „Trotz der Absage unseres Umzugs ist es um so erfreulicher, dass ihr alle den Weg zu unserem traditionellen Frühstück gefunden habt“, bedankte sich Mones bei allen, die sich in der Granterather Mehrzweckhalle die Ehre gaben.

Ein besonderes Dankeschön entbot Karl Mones allen Sponsoren, Freunden und den zahlreichen Helfern, die alljährlich hinten den Kulissen für einen reibungslosen Verlauf aller Veranstaltungen sorgen. Ein besonderes Dankeschön richtet der Vorsitzende der Granterather Dorfgemeinschaft an Samira Meurer. „Sie sorgt sich insbesondere als Integrationskoordinatorin der Stadt Erkelenz für die Flüchtlinge aus den Kriegs- und Krisengebieten, die im Stadtgebiet von Erkelenz leben.“

Samira Meurer war es auch überlassen, Preben Torrek, einem Freund und Gönner des Granterather Karnevals, den Ehrenorden zu überreichen. Bereits seit 30 Jahren kommt der dänische Geschäftsmann nämlich nach Granterath, um mit der örtlichen Bevölkerung den rheinischen Karneval zu feiern.

Doch auch Markus Forg, als eingefleischter Karnevalist bis weit über die Grenzen der Stadt Erkelenz bekannt, gab sich die Ehre. Mit seinem Gesang sorgte Forg für mächtig Stimmung in der Bude. „Karl, erste Strömungen lassen bereits erkennen, dass es im kommenden Jahr auch wieder in Granterath einen Karnevalszug geben wird“, machte Forg den Granterather Karnevalsfreunden Mut. „Wir alle werden uns bemühen, in dieser Angelegenheit tätig zu werden“, versprach der „Man in Black“ voller Zuversicht.

Mit dem Verweis auf das abendliche karnevalistische „Mitsingen in der Mehrzweckhalle“ endete dieses von allen Beteiligten sehr geschätzte karnevalistische Frühstück.

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