Auch im Alter „Freude am Leben“ haben

Von: kath
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Heilpraktikerin Elke Merckens ließ Besucher Karten aus ihrem selbstgemachten Kartendeck ziehen.
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Nur mit natürlichen Rohstoffen und in alter Handwerkstradition hergestellte Backwaren verkaufte Maria von Heel auf der Informationsmesse.
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Viele Besucher kamen zur „50 Plus – Freude am Leben“ Messe in der Realschule Heinsberg und erfuhren viel Wissenswertes in den verschiedensten Themenbereichen, wie Bauen/Renovieren, Sicherheit/Vorsorge, Freizeit/Fitness, Gesundheit/Ernährung und Recht/Soziales. Fotos(3): Katharina Hensel

Heinsberg. Mit dem Alter kommen auch viele Fragen. Zum Beispiel: Wie bekomme ich mein Haus barrierefrei? Wie kann ich auch im Alter etwas für meine Fitness tun? Wie funktioniert das mit dem Erbrecht oder was gibt es mittlerweile für Gesundheitsvorsorgen?

All diese Fragen und viele weitere wurden den Besuchern der „50 Plus Messe – Freude am Leben“ in der Städtischen Realschule an der Schafhausener Straße beantwortet. Denn genau das möchte diese schon in anderen Städten sehr erfolgreiche Messereihe den „Best-Agern“ bieten - Beratung und Service durch lokale und regionale Unternehmen, Betriebe, Praxen, Einrichtungen und Kanzleien.

Genau das betonte der Veranstalter Helmut Schmitz auch bei der Eröffnung der Informationsmesse: „Ein wichtiges Ziel dieser Messereihe ist, die Zielgruppe 50-Plus noch stärker an die regionalen Unternehmen aus den ausgewählten Themenbereichen zu vermitteln, die sich durch Angebot und Kompetenz auszeichnen und den Besuchern reichlich kompetente Informationen bieten.“ Das Erfolgsrezept ist einfach: „Die Vielfalt mit dem umfangreichen Themenmix macht diese Messe so attraktiv“, so Schmitz. Dabei ist der Themenmix genau auf die Zielgruppe der 49- bis 65-Jährigen angepasst.

Es gab reichlich Informationen zum Bauen und Renovieren, zum Wohnen und Gestalten, über Sicherheit und Vorsorge, über Freizeit und Fitness, wie auch über das Leben im Alter, über Recht und Soziales und über Lifestyle und Wellness. Aber auch über das Thema schlechthin: Gesundheit und Ernährung.

Gesundheitsbewusste Ernährung steht auch für Maria von Heel in ihrer eigenen Bäckerei an erster Stelle: „Wir verwenden ausschließlich natürliche Produkte. Die frische Milch kommt direkt vom Landwirt, wir benutzen selbst gemachten Sauerteig anstatt Hefe, nur gute Butter und wir machen viel mit Dinkel. Außerdem backen wir noch alles selber.“ .Von ihren Produkten konnten sich die Besucher direkt vor Ort überzeugen und es schien zu schmecken, denn die Tische rund um den Stand der Bäckerei Maria von Heel waren immer besetzt.

„Möchten Sie eine Karte vom Kartendeck ziehen?“, werden die Besucher am nächsten Stand von Elke Merckens gefragt. Das Kartendeck hat sie selbst entworfen und bringt einen dazu, mit zwei Wörtern tief in sich zu gehen. Elke Merckens ist Heilpraktikerin und arbeitet vor allem gegen den Stress. „Mir ist es wichtig, dass die Leute wissen, dass es viele Möglichkeiten gibt, den Stress zu stoppen. Ich möchte ihnen die Hand geben und ihnen bewusst machen, dass sie nicht hilflos sind, sondern selber etwas dagegen tun können.“ Auch dafür hat sie schon ein Kartendeck geplant, damit man lernt zu wissen, wann man einen Cut machen muss, um die eigene Lebensqualität zu erhalten.

Neben den rund 40 Ausstellern gab es auch noch 22 Fachvorträge mit Expertenrat im Stundentakt. Ob über das Erbrecht, den Immobilienverkauf oder auch zahnärztliche Implantate, die Referenten und Referentinnen standen den Besuchern Rede und Antwort. So erklärte Sylvia Vluggen, dass Probleme beim Schlucken zum Beispiel nicht nur Folge eines Schlaganfalles sein können, sondern dass bei jedem Menschen ab 60 Jahren die Schluckbeschwerden anfangen, und sie informierte darüber, wie man sich mit „Fitness für den Mund“ dabei helfen kann.

An den Ständen Beratung und Tipps abholen oder sich bei Vorträgen informieren, gehörte aber nicht zum ganzen Programm. Denn die Besucher konnte auch direkt vor Ort mitmachen, ob beim Schnupperkurs vom Zumba, bei einem Venentest oder beim Vibrationstraining. Dieses Vibrationstraining wurde ursprünglich einmal für Astronauten hergestellt, da es die Tiefenmuskulatur aktiviert, wie Oliver Wiza, Inhaber des Wiza Sports-Club in Wassenberg, erklärte: „Dieses Training ist vielfältig einsetzbar. Ob für die Therapie beim Muskelschwund, bis hin zum Leistungssport. Außerdem werden durch die aufgebaute Muskulatur Gelenk und Knochen geschützt, sogar entlastet.“

Die sehr gut angenommene Messe begeisterte nicht nur die Besucher, die viele hilfreiche Tipps und Anregungen mit nach Hause nehmen konnten, sondern auch die Aussteller fühlten sich in einer guten Atmosphäre wohl. Die Meinung vieler Aussteller beschrieb Peter Heine von der Firma Heim und Haus zufrieden: „Die Messe bringt uns direkt das richtige Klientel, nette Leute, die Interesse zeigen.“

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