Astrid Wolters möchte die Erste Frau der Stadt werden

Von: hewi
Letzte Aktualisierung:
7365133.jpg
Modern und schick mit Glas: Beim Familientag hatten die Mitarbeiter und ihre Familien Gelegenheit, ihre neue Arbeitsstätte in Augenschein zu nehmen. Foto: hewi

Erkelenz. „Astrid Wolters ist eine echte Alternative zu Peter Jansen“, erklärte der SPD-Ortsvereinsvorsitzende Dieter Spalink auf der Mitgliederversammlung in Bellinghoven. „Mit Astrid wollen wir wieder zweitstärkste Kraft im Rat werden.“

Die Kandidatin, die bei einer Gegenstimme nominiert wurde, stehe für „Politik mit Leidenschaft“, betonte Spalink. Die 54-jährige selbst sieht sich bestens gewappnet für den Wahlkampf und – im Falle eines Sieges – auch für den Posten der Bürgermeisterin. Fünf Jahre lang hat sie als stellvertretende Bürgermeisterin die Erkelenzer in allen Lebenslagen kennengelernt. Nun will sie Erste Bürgerin der Stadt werden.

Der Vorsitzende Spalink fand kritische Worte zum Wahlprogramm der CDU. „Die CDU hat im Kern kein Programm“, betonte er. Ihr „die Umsiedler begleiten“ sei eine Leerformel.

Das Programm der SPD hingegen sei „anspruchsvoll“ und diene der weiteren Entwicklung der Stadt in allen relevanten Bereichen. Dazu zählt er auch ein Klimaschutzkonzept und den Schulentwicklungsplan, den die Sozialdemokraten für Erkelenz fordern.

Die positive finanzielle Lage der Stadt wollen sie nutzen und das Geld „intelligent“ in sozialen Wohnungsbau, in Klimakonzepte und in eine Gesamtschule investieren.

Auch einen Armutsbericht, wie ihn die SPD schon lange fordert, soll es ebenso geben wie eine Stadtentwicklungskonferenz. Die soll auch die Entwicklung der Außenorte mit einbeziehen. In die Verwaltungsarbeit soll mehr Transparenz gebracht werden, um die Bürger an wichtigen Entscheidungen zu beteiligen. Ebenso planen die Sozialdemokraten die Schaffung eines Integrationsrates und eines Runden Tisches zum Thema Arbeit.

Bei der Vergabe von Aufträgen sollen Mindestlohn und Ausbildung bei den Unternehmen zu den Vergabekriterien gehören. Ein Schulentwicklungsplan soll dem derzeitigen „Durchwurschteln“ beim Thema Schullandschaft ein Ende setzen.

Bei aller Fokussierung auf die Wirtschaft dürfe aber auch die Landwirtschaft nicht zu kurz kommen. Angesichts des Tagebaus werde die Lage für Landwirte schwieriger.

Auch die Wahlliste wurde bei der Versammlung komplettiert. Im Wahlbezirk 8 tritt Marc Jansen für Ralf Derichs an, der sich um das Amt des Landrates bewirbt. Im Wahlbezirk 16 wurde Hans-Josef Jansen nachnominiert, im Wahlbezirk 19 Dr. Andreas Venghaus.

Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert