Arge Biogas prüft neue Standorte

Von: kl
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Wegberg. Dr. Bernhard Klocke stellt für die Arge Biogas unmissverständlich klar: Die vom Stadtrat abgelehnte Biogasanlage in Gripekoven ist „völlig tot“. Die Investoren würden die Entscheidung des Rates akzeptieren und diesen Standort aufgeben.

Damit ist allerdings der Plan einer Biogasanlage im Wegberger Stadtgebiet nicht endgültig vom Tisch. In einer internen Besprechung im Anschluss an die Ratssitzung haben sich die Investoren entschlossen, verschiedene Szenarien durchzuspielen, um eventuell doch noch eine Biogasanlage zu errichten.

„Das ist zunächst rein theoretisch“, betonte Klocke am Donnerstag in einem Gespräch mit unserer Zeitung. „Wir haben noch keine konkreten Standorte.“ Zunächst werde theoretisch die wirtschaftliche Machbarkeit geprüft.

Sollte diese gegeben sein, könnte in einem zweiten Schritt die Suche nach neuen Standorten in der Stadt Wegberg beginnen. Dann würde auch Kontakt zur Wegberger Stadtverwaltung aufgenommen werden. Die in der Ratssitzung angesprochene Reduzierung der Anlage in Gripekoven um 700.000 Kubikmeter rechne sich nicht, so Klocke.

Zwar wäre eine verkleinerte Anlage als „privilegierte Anlage“ in Gripekoven technisch möglich, aber aus finanziellen Gesichtspunkten nicht sinnvoll. Wenn doch noch in Wegberg eine Biogasanlage käme, dann nicht am bisher geplanten Ort.

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