Wassenberg/Erkelenz/Wegberg - Arbeiten für Ortsumgehung sind im Zeitplan

Arbeiten für Ortsumgehung sind im Zeitplan

Von: Daniel Gerhards
Letzte Aktualisierung:
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Rodungsarbeiten in der Myhler Schweiz: Der Landesbetrieb Straßenbau NRW hat die Wintermonate genutzt, um eine Schneise in das Waldgebiet nahe Myhl zu schlagen.
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Bauwerk aus Beton: Die Brücke, die die Straße Myhlerfeld über die geplant B221n führen soll ist schon fertig. Die Straße verbindet Myhl und den Erkelenzer Ortsteil Vossem.
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Bauwerk aus Beton: Die Brücke, die die Straße Myhlerfeld über die geplant B221n führen soll ist schon fertig. Die Straße verbindet Myhl und den Erkelenzer Ortsteil Vossem.
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Bauwerk aus Beton: Die Brücke, die die Straße Myhlerfeld über die geplant B221n führen soll ist schon fertig. Die Straße verbindet Myhl und den Erkelenzer Ortsteil Vossem.
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Bauwerk aus Beton: Die Brücke, die die Straße Myhlerfeld über die geplant B221n führen soll ist schon fertig. Die Straße verbindet Myhl und den Erkelenzer Ortsteil Vossem.

Wassenberg/Erkelenz/Wegberg. Die Arbeiten für den Bau der B221n, der Umgehungsstraße für Wassenberg, liegen im Zeitplan. Das sagte Markus Reul vom Landesbetrieb Straßen.NRW unserer Zeitung. Dass sich entlang der geplanten Trasse zwischen Wegberg-Wildenrath und der Landesstraße 117 am Ortsrand von Orsbeck schon einiges getan hat, ist offensichtlich.

Brücken wurden gebaut, Vorarbeiten für die Trasse geleistet und Bäume gerodet. Ende 2015 haben die Arbeiten am ersten Bauabschnitt zwischen Wildenrath und der Landesstraße19, die Myhl und Gerderath verbindet, begonnen. Mittlerweile seien zwei Brücken fertig. Die eine führt die Straße Myhlerfeld, die andere den Weidbruchsweg über die geplante Bundesstraße. „Die Rampen zu den Brückenbauwerken müssen noch gebaut werden. Wenn das Wetter stabil ist, könnten sie im April fertig werden“, sagte Reul.

Weitergehen sollen die Arbeiten bald am Übergang zur Ortsumgehung Wildenrath. Dort könnten die Arbeiten „kurzfristig“ beginnen, sagte Reul. Nahe dieses Anschlusses ist die künftige Trassenführung schon deutlich zu erkennen, der Unterbau für die spätere Asphaltdecke ist teils schon bereitet worden. Das Teilstück zwischen Friedrich-List-Allee und Myhl ist bei der ausführenden Firma in Auftrag gegeben.

Im März oder April sollen dann auch die Aufträge für die Kreuzung der B221n mit der L19 (Erkelenzer Straße) vergeben werden. Dort werden an den Zu- und Abfahrten auch zwei Kreisverkehre gebaut. Reul geht davon aus, dass der erste Bauabschnitt zwischen L19 und Wildenrath noch in diesem Jahr komplett fertig wird.

Damit der zweite Bauabschnitt zügig beginnen kann, hat der Landesbetrieb die Wintermonate genutzt, um in der Myhler Schweiz Bäume zu roden. Auch dort zeichnet sich der Verlauf der Trasse nun bereits ab. Die Arbeiten an den Über- und Unterführungen auf diesem zweiten Teilstück zwischen L19 und L117 sollen noch im laufenden Jahr beginnen, sagte Reul. Neben der Altmyhler Straße kreuzen auch mehrere Feld- und Waldwege die Trasse. Ende des Jahres soll die insgesamt 5,7 Kilometer lange Umgehungsstraße dann fertig sein. Bislang geht Reul davon aus, dass der anvisierte Kostenrahmen von 29,9 Millionen Euro eingehalten wird. Ziel ist, die Stadt Wassenberg vom Durchgangsverkehr zu entlasten. Bislang verläuft die B221 mitten durch den Wassenberger Ortskern. Straßen.NRW hat ausgerechnet, dass sich die Verkehrsmenge in Wassenberg durch die neue Straße um 60 Prozent verringern könnte. Derzeit rollen rund 17 000 Autos über die B221 durch den Wassenberger Ortskern. Laut Prognose der Planer könnten es rund 11 000 Fahrzuge im Wassenberger Zentrum sein. Im Wassenberger Norden und Süden könnte die Zahl sogar auf 7500 sinken. „Aufgrund der verbesserten Streckencharakteristik der neuen Straße und der prognostizierten Entlastung der Ortsdurchfahrten ist eine erhebliche Verbesserung der Verkehrssicherheit zu erwarten“, heißt es dazu von Straßen.NRW. Zudem sorge die „zügigere“ Verkehrsführung für eine „nennenswerte“ Zeitersparnis.

Für die Stadt Wassenberg bedeutet die Umgehung vor allem eines: Sie ist die Chance, die Innenstadt umzubauen, die aktuell stark von der Bundesstraße und dem mit ihr einhergehenden Verkehr geprägt ist. Und das soll gleichzeitig mit dem Bau der Umgehungsstraße geschehen. So geht man im Rathaus davon aus, dass erste Arbeiten an der Graf-Gerhard-Straße auf einem 300 Meter langen Abschnitt zwischen der Ecke Kirchstraße und der Kreuzung mit der Parkstraße beziehungsweise dem Patersgraben im April beginnen. Dafür hat die Stadt eine Sondergenehmigung bekommen.

Die Graf-Gerhard-Straße soll dann zur Einbahnstraße, attraktiver und offener werden. Es ist Raum für Außengastronomie und zum Verweilen vorgesehen.

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