Ansichten über Jahrzehnte: Erkelenzer Friedhof

Von: eska
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Gleich und doch anders: Wo vor gut 72 Jahren noch Getreide vor den Toren der Stadt wuchs... Foto: Stefan Klassen

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...stehen heute unter anderem das Hermann-Josef-Altenheim und das Cusanus-Gymnasium. Foto: Stefan Klassen

Erkelenz. Scheinbar ruhig, beschaulich, ländlich ging es zu, als das Schwarz-Weiß-Bild vom Eingangstor des Erkelenzer Friedhofs entstand. Aufgenommen hat es 1942 die Erkelenzer Fotografin Agnes Heinrichs. An der damaligen Wassenberger Straße, dem heutigen Schulring, wuchs damals weit außerhalb der Stadt das Getreide, wo heutzutage unter anderem das Hermann-Josef-Altenheim und das Cusanus-Gymnasium stehen.

Und die beiden dünnen Bäumchen vor den Zaungittern haben sich in den vergangenen gut 72 Jahren zu stämmigen Bäumen entwickelt.

Etwa acht Jahre vor der Schwarz-Weiß-Aufnahme, also 1934, war der Friedhof offiziell eröffnet worden. Er hatte den Friedhof an der Brückstraße abgelöst, auf dem seitdem Beisetzungen nicht mehr in Reihengräbern sondern nur noch in Familiengräbern stattfinden durften.

Ende 1969 wurde der Alte Friedhof, der heute unter Denkmalschutz steht, geschlossen. Seitdem werden die Beisetzungen ausschließlich am Schulring vorgenommen.

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