Anklage: Vor 17 Jahren Stieftochter missbraucht

Von: wos
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Der Prozess gegen Volker B. aus Waldfeucht, der vor 17 Jahren seine Stieftochter sexuell missbraucht und vergewaltigt haben soll, wird am 3. April fortgesetzt. Symbolfoto: imago/Ralph Peters

Waldfeucht/Aachen. Vor mehr als 17 Jahren soll Volker B. aus Waldfeucht seine Stieftochter sexuell missbraucht und vergewaltigt haben. Das bestritt der schwer kranke Angeklagte am Dienstag vor der 5. Großen Strafkammer am Aachener Landgericht nachdrücklich.

Es handele sich bei der Strafanzeige um eine bösartige Aktion seiner geschiedenen Ehefrau, sagte er auf Nachfrage der Vorsitzenden Richterin Regina Böhme. Sie hatte wissen wollen, wie es denn zu der Anzeige gekommen sei.

Dem ehemaligen Maurer wird vorgeworfen, im Januar des Jahres 2000 im Badezimmer der gemeinsamen Wohnung das damals erst 14-jährige Mädchen vergewaltigt, sexuell belästigt und missbraucht zu haben.

Im Jahr 2015 war der inzwischen arbeitslose Gelegenheitsarbeiter krank geworden. Der heute 52-Jährige leidet an akuten Depressionen und befindet sich in stationärer psychiatrischer Behandlung. Volker B. hat drei leibliche Kinder und eine Stieftochter, seit 2010 sei er in einer neuen Beziehung.

Die Anklage wies er zurück. Er habe das nicht getan, sagte er.

Der Prozess wird am 3. April fortgesetzt.

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