Andrea Berg, Tina Turner und die Queen bringen Saal zum Toben

Von: agsb
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Großer Moment: Die Queen schaute höchstpersönlich in Grebben vorbei und feierte dort Karneval. Foto: agsb

Heinsberg-Grebben. So manche Sitzung braucht einen Eisbrecher, damit die Funken zünden. Die Karnevalssitzung der Frauengemeinschaft Grebben / Hülhoven / Eschweiler unter dem Motto Zirkus begann nicht schlecht, aber irgendwie schien das Lachpulver nicht zu wirken.

Doch dann kam die Pause und man nahm den Fuß von der Zündschnur. Was dann in der Narrenhalle abging, war mit Worten kaum zu beschreiben. Da flippten selbst die beiden Sitzungspräsidentinnen Resi Hilgers und Gisela Dreher richtig aus.

Nach dem Besuch des Stadtprinzenpaares der Brööker Waaterratte kam die Dreidörfergemeinschaft auf Touren. Der Wahnsinn begann mit der Show „London – Calling für Grebben“. Die Queen Guards vom Buckingham-Palast London hatten ihre Paradeuniform mit den roten Jacketts und Bärenfellmützen auf Hochglanz gebracht.

Plötzlich tauchte James Bond auf, und dann stand Grebben vor einem Staatsbesuch. Die Queen schaute bei der Garde vorbei und gemeinsam wurde getanzt. Es war eine große Show des Männerballetts „Stieve Nipp“.

Wer gedacht hätte, dass dieser grandiose Auftritt das Highlight des Abends wäre, der musste tief durchatmen, denn es war erst der Startschuss für eine Show der Damen, die Grebben so noch nicht gesehen hatte. Eigentlich sollte die Sitzung gegen 23 Uhr beendet sein. Aber diesmal endete die Sitzung erst gegen Mitternacht.

Mit von der Partie waren auch die Noldengirls. Ihr Auftritt war unumstritten die Nummer eins im Programm. Die Tanz- und Hitparade riss auch alle von den Stühlen.

In Sachen Starbesetzung hatten die Ladies auch ein goldenes Händchen. Da schienen Andrea Berg, Tina Turner, Joe Cocker, Hans Albers, die Les Humphries Singers, Brings und Wolfgang Petry auf der Bühne zu stehen.

Das Trommler- und Pfeiferkorps Eschweiler hatte zu Beginn die Sitzung eröffnet. Erster Farbtupfer war der Aufmarsch des SKV (Schafhausen). Die „Dörpsfraulüüh“ präsentierten eine neu interpretierte Aschenputtelversion.

Wie immer knackig startete „Hömma“ alias „Piffan“. Er durchleuchtete die „Fleischeslust und das Alter“ und deren Ursachen. Anders die Mädels vom Lande: Die Augenweiden begeisterten im Tanz mit waghalsigen Hebefiguren, tollen Kostümen und Choreographie.

Die Gruppe „Bauarbeiter“ sprach zudem an diesem Abend Klartext über zwischenmenschliche Beziehungen. Und die Gruppe „Kampico“ ließ beim Hühnertanz reichlich Federn.

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