Erkelenz - Amtsgerichtsgebäude: Im September starten die Rohbauarbeiten

Amtsgerichtsgebäude: Im September starten die Rohbauarbeiten

Von: Helmut Wichlatz
Letzte Aktualisierung:
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Derzeit werden auf dem Grundstück die vorbereitenden Maßnahmen umgesetzt, auf die die Rohbauarbeiten folgen werden. Foto: Wichlatz
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Auf dem Filetgrundstück zwischen Konrad-Adenauer-Platz und Kölner Straße wird emsig gewerkelt. Foto: Wichlatz

Erkelenz. Anfang April war der erste Spatenstich für das neue Amtsgericht. Seitdem wird auf dem Filetgrundstück zwischen Konrad-Adenauer-Platz und Kölner Straße emsig gewerkelt.

Rund elf Millionen Euro investiert die Aachener Niederlassung des Bau- und Liegenschaftsbetriebes NRW (BLB NRW) als Bauherr und Vermieter in den Neubau.

Das 2300 Quadratmeter Nutzfläche bietende Gebäude wird aus einem sechsgeschossigen Bauteil zum Konrad-Adenauer-Platz und einem zweigeschossigen Teil zur Kölner Straße bestehen.

Zufriedener Bürgermeister

Das neue Amtsgericht ist ein wesentlicher Baustein zur Umgestaltung des südlichen Innenstadtbereiches zwischen Bahnhof und Fußgängerzone. Entlang des verkehrsberuhigten Bereiches wird der Neubau von einer eingeschossigen Kolonnade geprägt. Entsprechend zufrieden zeigte sich Bürgermeister Peter Jansen beim ersten Spatenstich, denn dem Baubeginn waren lange Verhandlungen vorangegangen, bei denen es auch um den Erhalt des Gerichtsstandortes Erkelenz ging. Der ist spätestens nach dem symbolischen Spatenstich in trockenen Tüchern.

Die Planung stammt von dem Berliner Büro Weinmiller, das den 2008 vom BLB NRW ausgelobten Realisierungswettbewerb gewonnen hatte.

Weil das aus den 1960er Jahren stammende Gebäude, in dem das Amtsgericht zurzeit noch untergebracht ist, dringend kernsaniert werden müsste, hat sich die Justiz für den Neubau entschieden.

Rund 80 Justizmitarbeiter werden künftig moderne Arbeitsplätze in dem barrierefrei gehaltenen sechsgeschossigen Gebäude vorfinden. Dazu kommen bis zu 60 Besucher, die sich gleichzeitig im Gebäude aufhalten können. Im Erdgeschoss befinden sich der Haupteingang mit den Sicherheitsschleusen, die Wachtmeisterei und eine kleine Lobby sowie mit separatem Zugang der ambulante Soziale Dienst der Justiz.

Im ersten Obergeschoss sind Sitzungssäle und die Zahlstelle vorgesehen. In den oberen Geschossen befinden sich Büro-, Sozial- und Nebenräume.

Beheizt wird das Gebäude über eine Kombination aus regenerativer Geothermie und Erdgas. Ergänzt wird der Justizbau um einen zweigeschossigen Anbau in Richtung Kölner Straße.

Fertigstellung Ende 2015

Derzeit werden die vorbereitenden Maßnahmen durchgeführt, auf die die Rohbauarbeiten folgen werden.

Nach derzeitigem Planungsstand könne im September mit den Rohbauarbeiten begonnen werden, hieß es auf Anfrage seitens des Liegenschaftsbetriebes NRW. Die Fertigstellung des Bauvorhabens ist für Ende 2015 vorgesehen.

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