Amtsgericht: Rohbau fertig, Einzug im Sommer 2016

Von: Helmut Wichlatz
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NRW-Justizminister Thomas Kutschaty, Dr. Karl-Heinz Hornbach, Bürgermeister Peter Jansen und Lutz Grimsel (Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW) nageln symbolisch die letzte Dachpappe an. Foto: hewi

Erkelenz. Ortstermin im Amtsgericht. Bei einem Baustellenfest im fertigen Rohbau des neuen Amtsgerichts an der oberen Kölner Straße überzeugten sich Justizminister und Justizangestellte sowie Politik und Investoren vom Fortschreiten der Fertigstellung. Nach Plan soll das Amtsgericht im Sommer 2016 fertig sein. Dann steht für die rund 80 Justizangestellten der lang ersehnte Umzug an.

Elf Millionen Euro lässt sich der Landeseigene Bau- und Liegenschaftsbetrieb das neue Amtsgericht kosten, das mit einer Gesamtfläche von 3500 Quadratmetern ausreichend Platz für Amtsgericht und den Ambulanten Sozialen Dienst bieten wird, der im Erdgeschoss angesiedelt und über einen separaten Eingang erreichbar sein wird.

Um die Realisierung und den Erhalt des Gerichtsstandortes Erkelenz war im Vorfeld lange verhandelt wurde. Bürgermeister Peter Jansen hatte in Erinnerung an den doppelten ersten Spatzenstich für das Bauvorhaben den Spaten wieder mitgebracht, den er im vorigen Jahr nach der Zeremonie mitgenommen und in seinem Büro aufbewahrt hatte. „Nachdem es mit dem ersten Spatenstich 2008 nicht geklappt hatte, dachte ich mir, dass wir ihn vielleicht noch ein drittes Mal brauchen könnten“, erklärte er bei der Rückgabe.

Landesjustizminister Thomas Kutschaty, der beim zweiten ersten Spatenstich vor einem Jahr dabei gewesen war, nahm es mit Humor. Er freue sich über den gelungenen architektonischen Beitrag zum Stadtbild und hob die offene und helle Bauweise hervor.

Mit seinem zweigeschossigen Kollonaden-Anbau zur Kölner Straße hin setzt das Amtsgericht Akzente. Im Erdgeschoss befinden sich der Soziale Dienst, die Wachtmeisterei und die Sicherheitsschleusen, im ersten Stock folgen die Zahlstelle und die Sitzungssäle.

Der helle Bau an dieser Stelle sei ein Beitrag zum neuen Stadtbild, erklärte Jörg Munsch vom Landesbetrieb. Minister Kutschaty hob auch die Bedeutung der Amtsgerichte als „Fundamente unserer Gerichtsbarkeit“ hervor. Dies hörte Amtsgerichtsdirektor Dr. Karl-Heinz Horbach natürlich gerne. Er hatte das Heranwachsen der neuen Arbeitsstätte vor den Bürofenstern mit Interesse beobachtet. Sein Dank galt vor allem den vielen Handwerkern und Betrieben, die das Amtsgericht errichten.

Bürgermeister Jansen erklärte, dass die weitere Nutzung der Fläche des alten Amtsgerichtes bei der Stadt schon auf der Tagesordnung stehe. Die Zeit der Baustellen am Erkelenzer Bahnhof ist noch lange nicht vorbei.

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