Heinsberg-Oberbruch - „Amos-Haus der Integration“ ist bezogen

„Amos-Haus der Integration“ ist bezogen

Von: Anna Petra Thomas
Letzte Aktualisierung:
13514627.jpg
Schräg gegenüber der Kirche St. Aloysius, in der Boos-Fremery-Straße 7, hat das neue Amos-Haus der Integration seinen Sitz. Foto: anna

Heinsberg-Oberbruch. Die Flüchtlingsarbeit der Oberbrucher Amos-Genossenschaft hat eine neue Adresse. An der Boos-Fremery-Straße 7 hat sie jetzt in einer renovierten und umgebauten Arztpraxis das „Amos-Haus der Integration“ eröffnet, zusammen mit weiteren Partnern, die ebenfalls in der Flüchtlingsarbeit oder im weiteren Sinne in der Integrationsarbeit aktiv sind.

Dies sind die Flüchtlingsseelsorge der Katholischen Kirche, der Flüchtlingsrat im Kreis Heinsberg, die Gemeindesozialarbeit der Caritas und die Portugiesische Mission der Katholischen Kirche. Sie alle haben jetzt in diesem Haus der Integration ihre Büroräume. Hinzu kommen für alle nutzbar zwei Besprechungsräume, eine Küche und zwei Abstellräume, die von Amos genutzt werden.

Amos-Vorsitzender Johannes Eschweiler lobte bei der offiziellen Eröffnung vor allem die vielen ehrenamtlich erledigten Arbeiten bei Renovierung und Umgestaltung. Bis auf ganz wenige Gewerke, zum Beispiel die Türen, sei alles in Eigenleistung geschafft worden, sagte er.

Das Bistum Aachen habe das Projekt nicht nur finanziell unterstützt, sondern zum Teil auch mit Einrichtungsgegenständen, erklärte er. „Wir wollen hier dazu beitragen, dass Gemeinschaft mit vielen möglich wird und die ein oder andere Hilfestellung geben“, erklärte Eschweiler zur Zielsetzung des Projekts. Wer das Haus der Integration besuche, soll danach wieder „mit aufrechterem Gang durchs Leben gehen können.“

Der brasilianische Padre Leandro Ferreira, der im Gebäude für die Portugiesische Mission sein Büro hat und im Obergeschoss des Hauses wohnt, segnete die neuen Räume ein. Weitere Ansprechpartner sind Markus Ermer, Nicole Hennies und Aida Pätzold für Amos, Achim Kück für die Flüchtlingsseelsorge und den Flüchtlingsrat sowie Martina Zantis für die Gemeindesozialarbeit der Caritas.

Gemeinsame Projekte denkbar

Neben Hilfestellungen, die von den Organisationen geboten werden, könnte sich Eschweiler darüber hinaus auch gemeinsame Projekte vorstellen, etwa die Bildung eines Integrationsrats für die Stadt Heinsberg, sagte er.

Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert