Am Stadtmusikfest beteiligen sich zwölf Vereine

Von: hewi
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Einer der Höhepunkte des Hückelhovener Stadtmusikfestes war das Konzert der Hückelhovener Musikvereine in der Aula. Auch das Trommlercorps Kleingladbach (Bild) gab sein Bestes. Foto: Koenigs

Hückelhoven. Das Stadtmusikfest hat eine lange Tradition. In diesem Jahr fand bereits die 39. Auflage des Festes statt, an der sich zwölf Vereine aus dem Stadtgebiet beteiligten. Ein Höhepunkt war das Konzert „Hückelhoven musiziert“ in der Aula.

Zu „Preußens Gloria“ marschierte das Kleingladbacher Trommler- und Pfeifercorps unter der Leitung von Jakob Aretz ein, um dann auch den ersten Teil des Konzertes zu bestreiten. Zu hören gab es unter anderem Hermann Dostals „Fliegermarsch“ und Hubert Weissmanns „Gruß an Würzburg“. Auch wenn die Titel der Stücke den Zuhörern oft wenig sagten, war nach den ersten Tönen des jeweiligen Marsches schon alles klar. Denn irgendwoher kennt man sie immer, die schnittige Marschmusik. Und den Drang zum Mitklatschen förderte Dirigent Aretz durch eindeutige aufmunternde Gesten in Richtung des Publikums.

Nicht ohne Zugabe

Moderiert wurde der Abend von Hermann-Josef und Karin Knur, die viel Wissenswertes über die Komponisten der Stücke zu berichten wussten und so dem Abend noch eine andere besondere Note gaben. Wie frisch und mitreißend Marschmusik klingen kann, stellten die Kleingladbacher eindrucksvoll unter Beweis – und wurden ohne eine Zugabe auch nicht von der Bühne gelassen.

In der Umbaupause versuchte sich die stellvertretende Bürgermeisterin Andrea Axer als Glücksfee und zog die Gewinnerlose bei der Tombola. Zu gewinnen gab es durchaus musikalische Preise in Form von Eintrittskarten für das Neujahrskonzert am 5. Januar mit der jungen Philharmonie der Ukraine und das diesjährige „Musical and More“ im Dezember.

Nach dem Umbau ging es mit den Mandolinenspielern der Rurperle und einem abwechslungsreichen Set weiter. Die Mandolinenspieler hatten sich den Kammerchor Altodijo zu Hilfe geholt. Gemeinsam präsentierten sie neben ihren jeweils eigenen Stücken unter der Leitung von Will Cremers und Johannes Fell auch Popklassiker wie „Bridge over troubled water“ oder „Moon River“. Bei seinem Solopart ließ sich das Mandolinenorchester am Akkordeon von Jac Jütten begleiten. Als Vereintes Blasorchester Hückelhoven traten der Instrumentalverein Hilfarth, der Ratheimer Musikverein St. Josef und das Trommler- und Pfeifercorps Freisinn Baal unter der Leitung von Jan Vleugels und Frits Dohmen an.

Prächtiger Festumzug

Das Stadtmusikfest fand am Sonntag beim Festumzug seinen Höhepunkt und gleichzeitig Abschluss. Gesammelt wurde sich wie immer auf dem Schulhof des Erprobungsgebäudes des Gymnasiums an der Martin-Luther-Straße. Von dort aus ging es über die Parkhofstraße, Schnorrenberger Straße, Dienstühler Straße und Haagstraße durch die Innenstadt, bevor sich der Zug am Wildauer Platz auflöste. Zu den Teilnehmern gehörten die Blaskapelle und die Trommler und Pfeifer aus Brachelen, der Hilfarther Ins-trumentalverein, die Bergkapelle „Sophia Jacoba“, die Musikvereine aus Ratheim und Rurich, Leonardo Doveren, Freisinn Baal und die Kleingladbacher Trommler und Pfeifer.

Ebenfalls dabei waren die Trommler und Pfeifer aus Lindern und Wassenberg sowie die Bruderschaft zum heiligen Sakrament des Altares, die Karnevalisten aus Hückelhoven und der Knappenverein St. Barbara.

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