Alternative zum Auto: Lieber mal mit dem Rad zur Schule fahren

Von: Johannes Bindels
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„Fahren sie ein Elektro-Auto?“ Bürgermeister Wolfgang Dieder stellte sich den Fragen von Schülern der Grundschule Grebben. Foto: Johannes Bindels

Heinsberg. „Gibt es umweltfreundliche Autos?“ lautete die Frage in einer Doppelstunde in der Klasse 4 an der Katholischen Grundschule Grebben. Im Rahmen des Sachkundeunterrichts hatte die Schule ein Angebot der Deutschen Umwelt-Aktion (DUA) angenommen.

Mit Carsten Schultz, einem unterrichtserfahrenen Fachmann der DUA erlebten achtzehn Schüler einen spannenden Unterricht. Bürgermeister Wolfgang Dieder überzeugte sich als Schirmherr der Initiative Heinsberg E-Mobil bei einem Besuch der Schule vom Erfolg des Umweltunterrichts.

„Im Projekt erarbeiten die Schülerinnen und Schüler Vor- und Nachteile von Autos und lernen mit Elektro-Autos umweltfreundliche Alternativen kennen“, sagte Simone Deckers, Vertriebsleiterin von Lekker Energie. In Kooperation mit der DUA fördere das Unternehmen im fünften Jahr in Folge seit 2011 den Umweltunterricht in Heinsberger Grundschulen. In mehr als 100 Klassen mit 2500 Schülern seien unter anderem Themen wie Strom und Wärme aus Sonne oder Wind, Klimaschutz zu Hause und in der Schule behandelt worden.

„Das Thema passt prima in die Unterrichtsreihe ,Wie kann ich Strom erzeugen und nutzen?‘“, sagte Sachkundelehrerin Gertrud Schlömer. Die Bildimpulse von Elektro-Autos, Elektro-Fahrrädern und Seqways wussten die Schüler bestens einzuschätzen. Ihre Nutzung hatten manche selber schon erlebt. Und neue Fachbegriffe wie Hybrid-Autos, Lithium-Ionen-Batterie und E-Mobilität erweiterten den Sprachschatz am Ende der Unterrichtseinheit.

Ins Gespräch mit Bürgermeister Wolfgang Dieder kam die Klasse schnell. So musste sich Dieder einigen Fragen zur E-Mobilität stellen. „Wie viele Elektro-Autos gibt es in Heinsberg? Fahren Sie auch mit einem Elektro-Auto? Haben Sie ein Elektro-Fahrrad? Wie viele Ladestationen gibt es in Heinsberg?“, waren einige der Fragen. Dass Dieder als Förderer der Initiative Heinsberg E-Mobil den Schüler keine Antwort schuldig blieb, war für die Schüler eine positive Erfahrung mit dem Ersten Bürger.

Im Gegenzug wussten die Viertklässler allerdings auch ihr erworbenes Wissen einzusetzen und beantworteten auch die Gegenfragen des Bürgermeisters. Zum Ende des abwechslungsreichen Morgen zogen die Schüler selber Fazit und wussten ihre Antworten auf die Frage, was sie denn selber tun könnten? Mit der Alternative mal mit dem Fahrrad zur Schule zu fahren oder zu Fuß zu gehen anstatt von den Eltern mit dem Auto gefahren zu werden, wurden auch die Grundschüler schon bei der eigenen Verantwortung für die Umwelt gepackt.

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