Altenheim: 4,2 Millionen Euro in Umbau investiert

Von: Laura Emmerling
Letzte Aktualisierung:
8052913.jpg
In Erkelenz am Schulring: Das Hermann-Josef-Altenheim erstrahlt in frischen Farben. Foto: Laura Emmerling
8052941.jpg
Beim Bauabschlussfest: Bürgermeister Peter Jansen lobte die gute Zusammenarbeit von Bewohnern, Heimpersonal und Handwerkern. Foto: Laura Emmerling

Erkelenz. Endlich ist es geschafft: Sanierung und Renovierung des Hermann-Josef-Altenheimes sind nach zweieinhalbjähriger Bauzeit abgeschlossen. Organisatoren und Bewohner feierten am Sonntag das Bauabschlussfest mit einer Segnungsgottesdienst mit Seelsorgerin Monika Fernandes. Anschließend wurde das Gebäude offiziell eingeweiht. Insgesamt sind 4,2 Millionen Euro in den Umbau investiert worden.

„Wir sind aufgeregt, fröhlich und erleichtert“, sagte Heimleiterin Ursula Hönigs. Hönigs hob besonders das gelungene Miteinander während der Bauarbeiten hervor: „Um es in Fußballersprache auszudrücken: Es gab eine tolle Mannschaftsbildung.“ Nach der Einweihungsfeier mit Bürgermeister Peter Jansen sorgte die Tanzgruppe „Die wilden Hühner“ aus Gerderhahn für Stimmung. Im Anschluss daran konnten sich die Bewohner beim Grillen amüsieren und die turbulenten zweieinhalb Jahre noch einmal Revue passieren lassen.

Seit November 2011 war mit großer Tatkraft der Bauarbeiter und Handwerker, viel Engagement der Heimleitung und reger Beteiligung der Bewohner ein neues Umfeld geschaffen worden. Unter der Leitung von Architekt Thomas Lennartz vom Ingenieurbüro Dr. Schmitz aus Viersen wurde ein neuer Aufzugsturm erbaut, auf jeder Etage wurde ein Aufenthaltsraum geschaffen.

Außerdem wurden die Zimmer der Bewohner renoviert, viele Doppelzimmer in Einzelzimmer umgebaut. Behindertengerechte Bäder sollen den Bewohnern nun mehr Komfort bieten. Sogar die Feng-Shui-Beraterin Änne Schrag aus Düsseldorf wurde zurate gezogen, um den Wänden des Altenheims einen Anstrich zu verleihen, mit dem sich die Bewohner wohlfühlen. „Besonders wichtig war uns, den Charme des Gebäudes zu erhalten“, betonte Hönigs. Das ist dem Team gelungen, darüber sind sich Ursula Hönigs und ihr Stellvertreter Thomas Windeck einig. Nun haben Baulärm und Umzugsstress ein Ende.

„Umbau hat sich gelohnt“

„Ich bin ehrlich gesagt froh, dass es vorbei ist. Aber der Umbau hat sich auf jeden Fall gelohnt“, freute sich Helene Becker, die bereits seit elf Jahren im Hermann-Josef-Altenheim zu Hause ist. Die 78-Jährige beschrieb Heimpersonal und Handwerker als eingeschworenes Team, das stets ein offenes Ohr für die Anliegen der Bewohner gehabt habe.

Die Heimleiterin nutzte den Anlass, um an das Wirken von Katharina Hardy zu erinnern. Die Erkelenzer Gastwirtin hatte einst durch ihren Nachlass den Bau des Hermann-Josef-Altenheims ermöglicht. Zum Andenken an sie veröffentlichten die Auszubildenden des Altenheims eine Sonderausgabe der Heimzeitung „Augenblick“. Außerdem wurde die Hermann-Josef-Klause in Katharinchen-Hardy-Klause umbenannt.

Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert