Alliander investiert drei Millionen Euro in neues Verwaltungsgebäude

Von: defi
Letzte Aktualisierung:
8807777.jpg
Hätte man Jörg Frauenrath, Harald Dinger, Eduard Sudheimer, Wolfgang Dieder, Jakob Wöllenweber, Wolfgang Emondts und Rainer Florack (v.l.) gelassen, die Baugrube für das neue Gebäude wäre wohl schon fertig. Foto: defi

Heinsberg-Oberbruch. „Alliander ist wichtig für Heinsberg“, auf diese griffige Formel brachte es Heinsbergs Bürgermeister Wolfgang Dieder in seiner Rede anlässlich des ersten Spatenstichs für das neue Verwaltungsgebäude von Alliander am Standort Oberbruch.

Drei Millionen investiert das Technologie- und Dienstleistungsunternehmen in seinen dreistöckigen Neubau auf dem Gelände des Bizzpark Oberbruch gleich neben seinem bestehenden Verwaltungsgebäude an der Boos-Fremery-Straße.

„Der Neubau ist ein Bekenntnis zum Standort in Heinsberg“, unterstrich Harald Dinger, Vorstand bei der Alliander AG. Eduard Sudheimer, Geschäftsführer der Alliander Netz Heinsberg GmbH, sagte anlässlich des ersten Spatenstichs: „In Heinsberg bauen wir das Energienetz zu einem intelligenten Netz aus. Wir begleiten die Stadt auf dem Weg zur Energiewende.“

Auch Bürgermeister Wolfgang Dieder hob die Vorteile hervor, die sich der Stadt Heinsberg durch die Zusammenarbeit erschließen: „Alliander ist nicht nur reiner Netzbetreiber, sondern legt großen Wert auf eine zuverlässige Energieinfrastruktur, die die Umwelt soweit wie möglich schont und dem Grundsatz der Nachhaltigkeit verschrieben ist.“

Die Alliander Netz Heinsberg AG betreibt bereits seit 2001 das Stromnetz und die öffentliche Beleuchtung in der Kreisstadt sowie seit Januar 2014 auch das Gasnetz. Vorstand Harald Dinger: „Wir planen weiteres Wachstum in Deutschland. Heinsberg soll dabei zu einem Schaufenster für Technologien und Lösungen rund um die Energiewende werden.“

Im neuen Bürogebäude sollen unterschiedliche Abteilungen zusammengefasst werden, die bislang über verschiedene Gebäude verteilt sind. Auf 1135 Quadratmetern Bürofläche entstehen 36 Büros mit jeweils drei Arbeitsplätzen. Die Fertigstellung ist für Ende 2015 vorgesehen. Architektonisch wird der Neubau mit roten Backsteinklinkern und großzügigen Fensterfronten sowie zum Teil bodentiefen Fenstern versehen. Harald Dinger, seit Januar 2014 Finanzvorstand der Alliander AG und damit in dieser Funktion als Nachfolger von Jakob Wöllenweber Mitglied des Vorstands, fand lobende Worte für den Standort Heinsberg: „Als Pendler zwischen Amsterdam und Berlin weiß ich es zu schätzen, dass der operative Nabel unseres Energienetz-Geschäftes in der westlichsten Kreisstadt von Deutschland, einem Nachbarn der Niederlande, angesiedelt ist. Denn dies wurde möglich, weil Heinsberg offen ist für neue Entwicklungen, ungewöhnliche Partnerschaften, innovative Ideen und einen Ausländer als Konzessionär, aber gut für Heinsberg.“

Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert