„All Ages“ und „Beets'n'Berries“ begeistern beim Rockkonzert

Von: Johannes Bindels
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Maike Huppertz (Mitte) rockt die Stadthalle mit den All Ages mit Ludwig Florack, Martin Dolfen, Leo Jöris, Fred Grayson, Marco Consten, Ralf Bronckhorst)

Heinsberg. „Rock in Heinsberg“ hat nicht nur Tradition, sondern ist Garant für eine lange Nacht voll mitreißender Musik und begeisterter Fans. Die Stadthalle war wieder bestens gefüllt beim Jahreskonzert der „All Ages“. Mit der Gastband „beets‘n‘berries“ begann ein fast vier Stunden dauerndes Konzert mit Beiträgen, die dem Publikum beste Unterhaltung boten.

„Beets‘n‘berries sind als Akustikband entstanden und wir wollen dieses Flair auch beibehalten. Daher verzichten wir bewusst auf E-Gitarren – und außer in Heinsberg auch auf E-Bass – und Voll-Schlagzeug“, erläuterte Norbert Winzen (Gitarre und Gesang) für die Band, die mit Bernd Birkmann (Cajon, Percussion), Ralf Hintzen (Keyboard), Markus Rossbach (Bass, Gesang) und Natascha Wenrich (Gesang) aus fünf Musikern besteht. Sie organisieren seit sechs Jahren erfolgreich das Konzept „Gospel meets unplugged“ in Hückelhoven, wo ihre Songs mit großem Gospelchor zur kompletten Show ausgearbeitet werden. Insgesamt hatten sie in den letzten sechs Jahren über 10 000 Zuschauer.

Arrangement für Violine

Eine Besonderheit des Rock-Abends war die gegenseitige Gastbegleitung der Bands. Bei sechs Stücken war ein Arrangement für Violine eingebaut. Die Violine spielte als Gastmusikerin die 16-jährige Isa Latour aus Erkelenz, die auch an den Arrangements mitgearbeitet hatte. Bei den Stücken „Ain´t nobody“, „You might need somebody“ und „Eye in the Sky“ wirkten Maike Huppertz und Lena Jansen von den „All Ages“ mit.

Mit 14 Stücken von „Simply Red“ über „U2“ bis hin zu „Simple Minds“ und der tollen Darbietung waren Zugaben die logische Konsequenz.

Schon mit ihrem ersten Titel „Let me entertain you“ lösten die „All Ages“ um Ludwig Florack (Gitarre) ihr Versprechen, das sie für den Abend gegeben hatten, ein. Die zehn Musiker der Band mit Marco Consten (Keyboard), Manfred Langen (Schlagzeug), Fred Grayson (Bass), Ralf Bronckhorst (Gitarre), Leo Jöris (Gitarre), Martin Dolfen (Gesang, Gitarre, Mundharmonika), Marcel Köllermeier (Gesang), Maike Huppertz (Gesang) und Lena Jansen (Gesang) boten beste Rockmusik.

Mit Maike Huppertz und Lena Jansen, beide aus der Jugendmusikschule kommend, wird die Zusammengehörigkeit von Band und Musikschule fortgesetzt, „weil wir weiterhin gute Musiker auf die Bühne bringen wollen“, wie Ludwig Florack bei der Begrüßung betonte. Und dass Maike, Lena und Natascha die Stadthalle rockten, kann mit Fug und Recht behauptet werden. Welches Stimmpotenzial vorhanden war, belegten Natascha unter anderem bei „Alive and kicking“ von Simple Minds, Lena bei „Because the night“ von Patty Smith und Bruce Springsteen und Maike bei „Nutbush City Limit“ von Tina Turner, bei deren Interpretation die Post abging.

36 Stücke von beiden Bands (unter anderem von den „All Ages“ die gecoverten Songs: Feel, Angels, All rigth now, Get back, In the air tonight, Let her go, Come together, Proud Mary, Long train running und als Zugaben Hallelujah und Rock you like a hurricane sorgten für Super-Stimmung.

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