Alexander Panfilov begeistert Publikum im Heinsberger Rondell

Von: anna
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Mit einer eigenen CD konnte der russische Pianist Alexander Panfilov beim ersten Klavierkonzert im Heinsberger Rondell nicht dienen, aber Autogramme schrieb er natürlich gerne. Foto: Anna Petra Thomas

Heinsberg. Für die besten Gitarristen der Welt ist Heinsberg ein Begriff, für Jazzmusiker nach Eröffnung des Rondells im Klevchen ebenfalls. Jetzt machte hier mit Alexander Panfilov erstmals auch ein junger, aber nicht minder bekannter und preisgekrönter Pianist Station, quasi auf der Durchreise zu den diesjährigen Monschauer Kammerkonzerten.

Zum Tragen kamen dabei erneut die guten Beziehungen innerhalb der regionalen Kunstszene, in diesem Fall die zwischen Theo Krings als Leiter der Heinsberger Jugendmusikschule und Florian Koltun, einem der künstlerischen Leiter der Kammerkonzerte in Monschau.

„Und der passt nach Heinsberg doch eigentlich ziemlich gut“, charakterisierte Krings in seiner Begrüßung den jungen Pianisten in eher übertriebener Untertreibung. Was Panfilov dem Publikum anschließend bot, war tatsächlich meisterhaft. Er verlieh dem hochwertigen Flügel im Rondell seine ureigene Stimme, virtuos und an den passenden Stellen zugleich äußerst kraftvoll.

Panfilov präsentierte die Partita Nr. 1 B-Dur BWV 825 von Johann Sebastian Bach (1685 bis 1750), die Symphonischen Etüden op. 13 von Robert Schumann (1810 bis 1856) und die Bilder einer Ausstellung von Modest Mussorgski (1839 bis 1881).

Schon in der Pause war das Publikum im trotz der kurzfristigen Konzertankündigung gut besuchten Rondell begeistert. Die Fragen nach einer eigenen CD des jungen Künstlers mussten dabei leider verneint werden.

Autogramme gab er nach dem Konzert jedoch gerne. Sie wolle ihren Enkeln später, wenn er berühmt sei, sein Autogramm zeigen, freute sich eine der Zuhörerinnen.

Ebenfalls zum Publikum gehörte Regionalkantor Winfried Kleinen: „Ein wunderbarer Klavierabend in entspannter Atmosphäre, mit einem jungen Ausnahmepianisten, an einem wohlklingenden Flügel, in einem Saal mit hervorragender Akustik“, lautete sein Resümee im Anschluss an das Konzert.

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