Heinsberg - Alex Lambertz‘ Hitzeschlacht von Hockenheim

Alex Lambertz‘ Hitzeschlacht von Hockenheim

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Alex Lambertz schwarzer BMW wurde bei heißem Wetter am Hockenheimring zu einer Sauna – und hatte im zweiten Rennen gar technische Probleme. In der Meisterschaft bleibt er weiterhin vorne.

Heinsberg. Für Alex Lambertz ging es kürzlich auf den Hockenheimring. In den Wertungsläufen sieben und acht der DMV BMW Challenge verteidigte der Nachwuchspilot aus Heinsberg seine Meisterschaftsführung. Der Auftakt in das Renngeschehen am ersten Juli-Wochenende hätte nicht besser sein können: Gleich in der ersten Qualifikation legte Alex Lambertz die zweitschnellste Zeit hin.

„Es ist im Grunde eine Materialschlacht. Das Auto, die Reifen und besonders auch der Fahrer müssen bei dieser Hitze in bester Verfassung sein. Das haben wir im Qualifying geschafft, mit Platz zwei bin ich zufrieden“, sagte der Youngster des MSC Odenkirchen mit Anspielung auf die 40 Grad Außentemperatur.

Beim zweiten Qualifying am Abend zeigte das Thermometer im Fahrzeug weiterhin 80 Grad – etwa so warm wie in einer finnischen Sauna. Lambertz ging wie in der ersten Qualifikation mit gebrauchten Reifen an den Start. Trotz des kleinen Nachteils, reichte es zum vierten Startplatz. Damit sparte sich der 17-Jährige seinen Satz neue Slicks für die Rennen am Samstag auf.

Zweikampf verloren

Gleich beim Start setzte sich Lambertz bei ähnlich heißen Bedingungen an die Spitze und fuhr eine kleine Lücke zu den Fahrern ab Position drei heraus. Die beiden Spitzenreiter lösten sich bis auf zehn Sekunden von den Verfolgern. So gab es bis zur Mitte des Rennens ein Zweikampf an der Spitze. Zum Schluss musste sich Lambertz seinem Konkurrenten geschlagen geben, war aber mit den mitgenommenen Punkten zufrieden. „Die Bedingungen machen es uns Fahrern nicht gerade leicht. Die Strecke war extrem schmierig, was das erarbeitete Set-Up ein wenig zunichte machte. Dennoch ist der zweite Platz ein Superergebnis“, sagte Lambertz.

Für das zweite Rennen in der prallen Mittagssonne nahm das Team kleinere Änderungen am Fahrzeug vor – Lambertz fuhr beim Start direkt von Rang vier auf Rang zwei vor. Die Änderungen zahlten sich auch im weiteren Rennverlauf aus: Er übernahm die Führung und setzte sich vom Feld ab.

Führung eingebüßt

Doch vier Runden vor Schluss hatte er technische Probleme und beklagte sich per Funk über weniger Leistung. Somit büßte er seine komfortable Führung ein und wurde Dritter. „Im Kampf um die erste Position so machtlos zu sein, ist bitter. Wir müssen jetzt analysieren, woran das lag, aber trotzdem ist es gut, dass wir den dritten Platz ins Ziel gerettet haben“, sagte Lambertz nach dem Rennen.

Letztendlich stellte sich heraus, dass etwas mit der Kraftstoffversorgung nicht stimmte und das Auto deshalb keine Leistung hatte. Der Fokus liegt für Lambertz jetzt voll auf dem kommenden Rennen am Lausitzring. Vom 14. bis 16. August möchte er dort seine Meisterschaftsführung verteidigen.

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