Aktion „Heimat shoppen“: Kompetenz und Kundenservice vor Ort

Von: hewi
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Ganz nah dran am Kunden: Carsten Forg (Mitte) und Christopher Viehausen (r.) vom Gewerbering mit Günther Failing vor dem Alten Rathaus am Erkelenzer Markt.
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Einkaufs-Erlebnis: Skotty, der singende Eismann, erfreut die Kunden in Hückelhoven mit Musik und kostenlosem Eis. Foto: hewi

Hückelhoven/Erkelenz. Das Wochenende steht ganz im Zeichen des „Heimat shoppen“. Der Einzelhandel wirbt für sich und das Einkaufen in der Heimatstadt. Wer dieser Tage ein Geschäft in Erkelenz oder Hückelhoven besucht, dem kann es passieren, dass er nur fürs Reinschauen schon beschenkt wird.

Zum Beispiel bei Helga Meekel-Heinen. Sie hat sich und ihr Geschäft „Lovely Shoes“ gut auf die Aktion der Werbegemeinschaft vorbereitet. Hundert Papiertüten mit dem Logo der Aktion warten auf Besucher. Gefüllt sind sie mit kleinen Geschenken, die die Geschäftsfrau im Vorfeld bei den Lieferanten gesammelt hat. „Jede Tüte ist individuell bestückt“, sagt sie stolz. Doch das ist nicht alles.

Denn wer etwas kauft, nimmt automatisch an der Verlosung von drei Einkaufsgutscheinen im Wert von 50 bis 150 Euro teil. „Jeder soll sich heute freuen und die Botschaft draußen streuen“, reimt sie aus dem Stehgreif und gibt eine weitere Tüte in die Hände einer überraschten Besucherin. Als dann noch Skotty, der singende Eismann vor dem Geschäft Station macht und die Passanten mit kostenlosem Eis und Livemusik beschenkt, versteht man, was das Heimatshoppen vom Online-Einkauf unterscheidet.

In Erkelenz gibt es Brillenputztücher und manches andere Geschenk beim Besuch der Geschäfte. Der Gewerbering hat sich währenddessen unter die Marktbeschicker gesellt und sucht den direkten Kontakt zu den Kunden. Sind die zufrieden mit dem Angebot in Erkelenz? Wo drückt der Schuh? Was könnte besser sein?

Günther Failing aus Kückhoven ist zufrieden und lobt den Erkelenzer Einzelhandel als kompetent und hilfsbereit. Seine Frau Ursula hat aber auch Kritik, die sie gegenüber Carsten Forg vom Gewerbering loswird. „Kostenlose Parkplätze oder zumindest eine Brötchentaste an den Parkscheinautomaten wären gut“, findet sie. Daran kann der Gewerbering nichts ändern, aber am nächsten Thema schon. „Ein bisschen freundlicher könnten die Mitarbeiter in einigen Geschäften schon sein“, erklärt die Kückhovenerin. „Denn wo ich unfreundlich behandelt werde, da gehe ich kein zweites Mal hin.“ Dieses Thema ist Chance und Aufgabe zugleich.

Denn was den persönlichen Umgang mit den Kunden betrifft, da haben die Geschäfte vor Ort gegenüber dem Internet die Nase vorn.

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