Wassenberg/Waldfeucht - Adventliche Konzerte in Orsbeck und Braunsrath

Adventliche Konzerte in Orsbeck und Braunsrath

Von: anna
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Bereits zum achten Mal stellte sich das Ensemble um Arnold Schmitz (links) in den Dienst der guten Sache mit zwei adventlichen Konzerten für den Verein „Wir für Ruanda“. Foto: Anna Petra Thomas

Wassenberg/Waldfeucht. Bereits zum achten Mal haben sich befreundete Musiker um Arnold Schmitz aus Braunsrath mit zwei adventlichen Konzerten in den Dienst der guten Sache gestellt. Zum ersten luden sie in die Kirche St. Martini in Orsbeck ein, zum zweiten in die Klosterkirche Maria Lind in Braunsrath. Der Erlös wird auch in diesem Jahr dem Oberbrucher Verein „Wir für Ruanda“ zukommen.

28.000 Euro hat das Ensemble inzwischen für den guten Zweck eingespielt. „Ich gehe davon aus, dass wir in diesem Jahr die 30.000 Euro überschreiten“, erklärte Schmitz.

Als Dank für sein Engagement und zugleich als nachträgliches Geschenk zu seiner Goldhochzeit hatte Dr. Bernd Bierbaum ihm nach Orsbeck eine großformatige Holzarbeit mitgebracht, die das Alltagsleben in Ruanda zeigt. Von Ausfällen und Verletzungspech sprach Schmitz in seiner Begrüßung. So hätten Sabrina Skoda (Keyboard) und Heinz-Gerd Sentis (Tenor, Flöte) ihre Aufgaben erst sehr kurzfristig übernehmen können. Davon war jedoch in der anschließenden vielseitigen Darbietung für den Zuschauer und Zuhörer nichts zu spüren. Der Lohn war ein lang anhaltender Applaus für die Künstler am Ende des Konzerts.

Schon gleich zu Beginn hatten die Bläser Thimo Sturmann (Trompete) und Matthias Viethen (Saxofon) sowie Jan Schroeder und Robert Schmitz (Posaune) mit „O Magnum Mysterium“ von Tomás Luis de Victoria den festlichen Klang des vielseitigen Konzerts eingeleitet. Sie überzeugten später noch einmal mit Variationen zum Wallfahrts- und späteren Adventslied „Maria durch ein Dornwald ging“. Prägendes Element des Konzerts was das Gesangsquartett mit Arnold Schmitz (Bass/Bariton), Birgit Cleef (Sopran), Susanna Jochims (Alt) und Heinz-Gerd Sentis (Tenor). Es sang in Deutsch „Wohl mir, dass ich Jesum habe“ (Johann Sebastian Bach), „Gott hat mir längst einen Engel gesandt“ (Thomas Gabriel), „Sei gegrüßt Maria“ (Anton Kropivsek), den adventlichen Choral „Es kommt ein Schiff geladen“, „Hoch, die Engelchöre“ (Felix Mendelssohn-Bartholdy) und in Englisch das Spitirual „Lord y want“ und „Joy to Christmas (arr. Pierre Gerits).

Nicht nur als Tenor, sondern auch mit seiner Flöte bezauberte Heinz-Gerd Sentis das Publikum mit „Air“ und „Siciliano“ (Johann Sebastian Bach). Als Solist berührte vor allem Arnold Schmitz (Bariton) das Publikum mit dem „Ave Maria“ von Felix Mendelson-Bartholdy (arr. Pierre Gerits). Der Schlussapplaus galt aber gleichsam Susanna Jochims (Alt) für ihren Vortrag von „O Herr, wenn du kommst“ (Helga Poppe) und Birgit Cleef für „Weihnachten“ (Engelbert Humperdinck). Cleef, Jochims und Schmitz sangen „Es wird schon gleich dunkel“ (Anton Riedinger), Cleef und Jochims zudem die Volksweise „Still, still, still“ aus dem Salzburger Land.

Meditationstexte zur Advents- und Weihnachtszeit rundeten das vielseitige, musikalische Programm ab.

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