Abwechslungsreiches Konzert in der Jugendmusikschule

Von: Utz Schäzle
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Nicht nur seine Stimmen setzte der Chor Beilage Extra ein, um das Publikum in seinen Bann zu ziehen. Sie zeigten vollen Körpereinsatz bei ihrer Interpretation der A-cappella-Stücke. Foto: Utz Schäzle

Heinsberg. Die beiden Chöre der Jugendmusikschule Heinsberg luden zu einem gemeinsamen Konzertabend ein, der im voll besetzten Rondell im Klevchen stattfand. Die bereitgestellte Bestuhlung reichte nicht aus und es mussten kurzfristig zusätzliche Stühle aufgestellt werden, um allen Besuchern einen Platz bieten zu können.

Nach einer kurz gehaltenen Begrüßung durch den Leiter der Jugendmusikschule Heinsberg, Theo Krings, begann ein genüsslicher Konzertabend mit einem abwechslungsreichen Programm, in dem sowohl der junge Chor Beilage extra, wie auch die Sankt Mary Gospelsingers ihre Stärken zeigen konnten.

Die Vocal-Ensembles eröffneten den Konzertabend gemeinsam, und zeigten so schon zu Beginn beeindruckend, wie das Singen auch altersübergreifend richtig Spaß machen kann.

Danach präsentierte sich der Chor Beilage extra mit begeisternder ansteckender Musizierfreude. Unter der Leitung von Jacqueline Nelissen traten die jungen Sängerinnen und Sänger in diszipliniert lockerer Atmosphäre auf. Dabei konnten sie auch mit solistischen Qualitäten überzeugen. Die auf anspruchsvolle A-cappella-Arrangements spezialisierte Formation bestach mit englischsprachigen Klassikern der Chormusik, die ganz ohne instrumentale Begleitung auskommt.

Mit einer humorvollen Interpretation von Hits bekannter Gruppen wie den Wise Guys oder Basta, zogen sie die Zuhörer in ihren Bann. Singen bereitet ihnen Vergnügen, nicht nur der Texte wegen. Sie wissen auch ganz genau, was sie können, und das gibt ihnen die notwendige Sicherheit. Konzentriert folgen sie der Dirigentin, Stück um Stück wurde perfekt auswendig präsentiert.

Die Sankt Mary Gospelsingers sind seit einem Jahr im Kreis der Ensembles der Jugendmusikschule. Bei ihrem ersten Konzert vor großem Publikum brannten sie unter der Leitung ihres Dirigenten Biem van Hoften ein Gospel-Feuerwerk ab, das moderne Rhythmen und Popsongs genau so streifte, wie den traditionellen Gospel. Mit viel musikalischem Gespür, mal ausgearbeitet mehrstimmig, mal unisono geradeaus, wechselten sich bekannte Gospels mit weniger bekannten englisch sprachigen Songs ab.

Leise Töne und ruhige Melodien folgten auf rhythmisch dichte und temporeiche Titel, bei denen die Sängerinnen und Sänger nicht nur ihre Musikalität, sondern auch ihr Temperament zeigen konnten. Berührend auch der von Chorleiter Biem van Hoften eigens für den Chor komponierte und arrangierte Song „We sing for“.

Das Wichtigste aber hat der Chor schon erreicht: Mit seiner Begeisterung steckt er das Publikum an und berührt so viele Menschen. Zum Abschluss des Konzertes traten beide Chöre noch einmal gemeinsam mit der Cellistin Johanna Peiler auf. Ein gelungener Konzerthöhepunkt mit einer Solistin, die ein hörenswertes Beispiel für die Schönheit und die Vielfalt der musikalischen Möglichkeiten beim Spiel auf dem fünfsaitigen Cello gab.

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