Absolventen der Betty-Reis-Gesamtschule erhalten ihr Abiturzeugnis

Von: Nick Kaspers
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Geschafft: 75 Schüler der Betty-Reis-Gesamtschule haben das Abitur in der Tasche. Drei haben die Fachhochschulreife geschafft. Foto: Nick Kaspers

Wassenberg. Für 78 Schüler der Betty-Reis-Gesamtschule Wassenberg stand nun ein Meilenstein ihrer Schullaufbahn an: Die Schule hatte zur Entlassfeier ihrer Abiturientia 2017 mit anschließender Abiturzeugnisausgabe eingeladen.

Dabei fand man neben den 75 Schülern mit allgemeiner Hochschulreife und den drei Schülern mit der Fachhochschulreife noch viele Eltern, Verwandte, Freunde und weitere Gäste in der Schulmensa wieder.

Der Tag begann um 10 Uhr mit einem Gottesdienst unter der Leitung von Probst Thomas Wieners sowie mit Unterstützung durch die Lehrer Jutta Wagner und Lothar Ricken. Um 11.15 Uhr konnte schließlich die Entlassfeier beginnen, die durch Obenstufenleiter Markus Görtz eröffnet wurde und dem Motto „Abikropolis – Die Götter verlassen den Olymp“ gewidmet war.

Bereits ein paar Tage zuvor wurde daher das Oberstufengebäude durch die Schüler des 13. Jahrgangs in einen Tempel verwandelt. „Das war, seitdem ich an dieser Schule bin – und das sind mittlerweile zehn Jahre –, das Beeindruckendste, was ich bei einem Abistreich gesehen habe“, so Markus Görtz. „Das verdeutlicht, dass ihr keine halben Sachen macht“, ergänzte er.

Zusätzlich betonte er die Leistungsstärke des Jahrgangs, da „13 Schülerinnen und Schüler mit einer 1 vor dem Komma“ verabschiedet wurden. Nach seiner Begrüßung hob er die Arbeit der Eltern hervor. „Ohne Ihre Begleitung wäre das so nicht gegangen.“

Neben Bürgermeister Manfred Winkens (CDU) richtete auch Schulleiterin Dr. Karin Hilgers einige Worte an das Publikum. Auch sie gratulierte den Abiturienten und spielte dabei auf das Abiturmotto an: „Das ist wahrhaftig gut und gerne der Gipfel des Olymps.“ In der Folge blickte Hilgers auf die vergangen neun Jahre zurück und unterstrich dabei ebenfalls die Leistung der Schüler und Eltern. „Vermutlich habt ihr damals eher ein Gebirge vor euch gesehen, und für die wenigsten wird klar gewesen sein, welcher Weg auf welchen Gipfel führt und welches euer Weg sein würde“, so Hilgers.

Daurch habe sich der Jahrgang bereits in der Sekundarstufe eins ausgezeichnet. Sie appellierte an die Schüler, ihre künftigen Ziele zu definieren und sich zu orientieren, da überall „wieder Gipfel zu besteigen“ seien. Das Abitur sei nämlich „kein Freifahrtschein für ein glückliches Leben, eine schöne Karriere oder ein erfülltes Dasein“. Trotzdem bedankte sich Hilgers für das Engagement und die Leistung der Schüler, welche sie in vielen Bereichen gezeigt hätten.

Abgerundet wurde die Feier durch weitere Programmpunkte wie die Vorträge, eine Rede der Beratungslehrer Katrin Böhnert und Bernd Broszeit sowie durch eine große Schülerrede. Zum Schluss wurden den Schülern die Zeugnisse übergeben. Im Anschluss wurden sie noch durch einen durch die Lehrer erstellten Vortrag überrascht.

Auch die Schüler übergaben jedoch den Lehrern noch einige Geschenke, ehe die Entlassfeier mit einem Sektempfang endete und am Abend vom Abschlussball abgelöst wurde. Alle Besucher waren von der Entlassfeier sichtlich begeistert. „Die Feiern waren bei uns schon immer gut, doch noch nie so gut wie heute“, erzählte Thomas Kranz, Lehrer der Schule. „Das, was der Jahrgang alles auf die Beine gestellt hat, hat es bisher noch nicht gegeben“, so Kranz.

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