Wassenberg - Abfallgebühren in Wassenberg bleiben konstant

Abfallgebühren in Wassenberg bleiben konstant

Von: Daniel Gerhards
Letzte Aktualisierung:
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Alle Gebührensätze wurden einstimmig beschlossen. Foto: imago/Caro

Wassenberg. Der Wassenberger Stadtrat hat über die Höhe verschiedener Gebühren für das kommende Jahr abgestimmt. Alle Gebührensätze wurden einstimmig beschlossen. Wo können die Verbraucher sparen? Wo müssen sie tiefer in die Tasche greifen? Und wo bleibt die Belastung konstant?

Wir haben die Ergebnisse zusammengefasst.

Abfallgebühren: Die Abfallgebühren bleiben für die Verbraucher in Wassenberg im kommenden Jahr konstant. Bei wöchentlicher Entsorgung zahlen sie für eine 35-Liter-Tonne 134 Euro, für eine 50-Liter-Tonne 176 Euro. Bei einer Leerung in jeder zweiten Woche liegen die Gebühren bei 67 Euro (35 Liter) bzw. 88 Euro (50 Liter). Für ein 1100-Liter-Gefäß zahlen sie 1937 Euro. Nach Verwaltungsangaben konnten in vergangenen Jahren Überschüsse bei der Abfallwirtschaft erzielt werden, die dazu führten, dass die Gebühren nun konstant bleiben.

Straßenreinigung/Winterdienst: Der Gebührensatz für sommerliche Straßenreinigung und Winterdienst sinkt von 1,47 Euro je Meter Grundstücksbreite auf 1,27 Euro. Das liegt daran, dass die Hauseigentümer wegen der milden Winter der vergangenen Jahre zu viel für den Winterdienst gezahlt hatten. So war ein Überschuss entstanden, der nun mit der Gebührensenkung ausgeglichen werden soll.

Abwasser: Die Gebühr für das Niederschlagswasser bleibt konstant. Sie beträgt im kommenden Jahr weiter 1,74 Euro je Quadratmeter befestigter Fläche. Allerdings rechnet die Stadtverwaltung für das laufende Jahr mit einem Fehlbetrag beim Niederschlagswasser. Das könnte dazu führen, dass die Gebühren in Zukunft steigen.

Die Schmutzwassergebühr soll laut Ratsbeschluss im kommenden Jahr von 3,30 Euro auf 3,10 Euro pro Kubikmeter sinken. Nach Angaben der Stadtverwaltung hatten die Hauseigentümer in den vergangenen Jahren rund 80 000 Euro zu viel gezahlt, was zu einem Überschuss führte. Nun fließen 50 000 Euro in die aktuelle Kalkulation ein, was dazu beiträgt, dass die Gebühren sinken.

Entwässerung: Wer eine eigene Grundstücksentwässerungsanlage betreibt, muss tiefer in die Tasche greifen. Mit solchen Anlagen sind sogenannte „abflusslose Gruben“ und „Kleinkläranlagen für häusliches Schmutzwasser“ gemeint. Der Gebührensatz steigt laut Ratsbeschluss von 10,32 Euro auf 12,61 Euro pro Kubikmeter.

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