Heinsberg / Waldfeucht - Ab Donnerstag rollt der Verkehr auf der neuen Ortsumgehung

Ab Donnerstag rollt der Verkehr auf der neuen Ortsumgehung

Von: disch
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Am Donnerstag erfolgt am späten Nachmittag die Abnahme des zweiten, 5,1 Kilometer langen Bauabschnitts zwischen der Westtangente und Haaren.

Heinsberg / Waldfeucht. Die EK 5 als Ortsumgehung von Lieck, Kirchhoven und Haaren wird zwar erst am Dienstag, 7. Mai, im Rahmen einer Feierstunde am Kreisverkehr Westtangente/Lieck offiziell freigegeben. Doch bereits an diesem Donnerstag, 25. April, erfolgt am späten Nachmittag die Abnahme des zweiten, 5,1 Kilometer langen Bauabschnitts zwischen der Westtangente und Haaren.

Der für den Bau der Straße zuständige Amtsleiter Günter Kapell von der Kreisverwaltung erklärte: „Im Anschluss an die Abnahme werden die baustellenbedingten Verbots- und Sperrschilder entfernt. Dann darf die Straße von den motorisierten Verkehrsteilnehmern bereits benutzt werden.“ Der Kreis habe sich dazu entschlossen, die Straße schnellstmöglich freizugeben, da die Straße trotz vorhandener Verbotsschilder und Sperren bereits von einigen Ungeduldigen genutzt worden sei, was zu einzelnen Gefahrensituationen geführt habe.

Wegen der neuen Fahrbahndecke, aufgrund des ungewohnten Straßenverlaufes und der Kreisverkehre sollten Verkehrsteilnehmer auf der neuen Strecke Vorsicht walten lassen, insbesondere bei der Geschwindigkeit. Günter Kapell wies in diesem Zusammenhang auf eine Besonderheit hin: „Die EK 5 ist für Radfahrer grundsätzlich gesperrt.“ Parallel zur EK 5 verlaufe aber auf der gesamten Strecke zwischen Haaren und Lieck ein ebenfalls neu angelegter Rad- und Wirtschaftsweg. An den Kreisverkehren bestehe die Möglichkeit, die EK 5 sicher zu überqueren.

Bereits im Oktober war – wie berichtet – der erste, 2,4 Kilometer lange Streckenabschnitt freigegeben worden, der als südliche Umgehung von Heinsberg die L 228 bei Oberlieck mit der B 221 bei Schleiden verbindet.

Das in rund dreijähriger Bauzeit realisierte Straßenbauvorhaben mit drei Brückenbauwerken und sechs Kreisverkehrsplätzen ist insgesamt mit über 17 Millionen Euro veranschlagt. Bund und Land leisteten eine finanzielle Förderung von 11,3 Millionen Euro.

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