Erkelenz-Houverath - 60-jährige Frau stirbt in den Flammen ihres Hauses

60-jährige Frau stirbt in den Flammen ihres Hauses

Von: Rainer Herwartz
Letzte Aktualisierung:
Brand Erkelenz
Für eine 60-jährige Frau kam beim Brand dieses Gebäudes an der Golkrather Straße in Houverath jede Hilfe zu spät. Foto: Claudia Krocker
Brand Erkelenz
Für eine 60-jährige Frau kam beim Brand dieses Gebäudes an der Golkrather Straße in Houverath jede Hilfe zu spät. Foto: Krocker
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Für eine 60-jährige Frau kam beim Brand dieses Gebäudes an der Golkrather Straße in Houverath jede Hilfe zu spät. Foto: Krocker
Brand Erkelenz
Für eine 60-jährige Frau kam beim Brand dieses Gebäudes an der Golkrather Straße in Houverath jede Hilfe zu spät. Foto: Krocker
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Für eine 60-jährige Frau kam beim Brand dieses Gebäudes an der Golkrather Straße in Houverath jede Hilfe zu spät. Foto: Krocker
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Für eine 60-jährige Frau kam beim Brand dieses Gebäudes an der Golkrather Straße in Houverath jede Hilfe zu spät. Foto: Krocker
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Für eine 60-jährige Frau kam beim Brand dieses Gebäudes an der Golkrather Straße in Houverath jede Hilfe zu spät. Foto: Krocker
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Für eine 60-jährige Frau kam beim Brand dieses Gebäudes an der Golkrather Straße in Houverath jede Hilfe zu spät. Foto: Krocker
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Für eine 60-jährige Frau kam beim Brand dieses Gebäudes an der Golkrather Straße in Houverath jede Hilfe zu spät. Foto: Krocker
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Für eine 60-jährige Frau kam beim Brand dieses Gebäudes an der Golkrather Straße in Houverath jede Hilfe zu spät. Foto: Krocker
Brand Erkelenz
Für eine 60-jährige Frau kam beim Brand dieses Gebäudes an der Golkrather Straße in Houverath jede Hilfe zu spät. Foto: Krocker

Erkelenz-Houverath. Eine Tragödie, wie sie sich nur selten ereignet, fand Montagmorgen in Erkelenz-Houverath ihren bedrückenden Höhepunkt. Eine 60-jährige Frau starb in den Flammen eines Hauses an der Golkrather Straße. Um 5.26 Uhr wurde die Feuerwehr zum Brand des ehemaligen Bauernhauses gerufen.

Drei Menschen befänden sich in dem Gebäude, hatte laut Stadtbrandinspektor Wolfgang Linkens ein 25-jähriger Bewohner den Einsatzkräften gemeldet. Ein makabrer Irrtum, wie sich später herausstellte – wohl der Aufregung des jungen Mannes geschuldet.

In dem Gebäude hielt sich zu diesem Zeitpunkt neben dem 25-Jährigen nur seine 60-jährige Mutter auf. Während der junge Mann im Hauptgebäude schlief, befand sich seine gehbehinderte Mutter in einem Anbau. Dort brach auch nach Erkenntnissen der Feuerwehr das Feuer aus und griff auf das Hauptgebäude über.

In aller Frühe hatte der 25-Jährige das Feuer bemerkt. Da das Treppenhaus zu diesem Zeitpunkt wohl schon völlig verraucht war, wie Linkens vermutet, blieb dem 25-Jährigen jedoch nur die Flucht auf das Dach. Zu Hilfe geeilte Nachbarn und Kräfte der alarmierten Feuerwehr konnten ihn schließlich mit einer tragbaren Leiter retten.

„Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte aus Golkrath und Matzerath stand der Anbau bereits in Vollbrand“, sagt Linkens. Auch der Dachstuhl des Haupthauses habe schon Feuer gefangen. Während der junge Mann nun mit Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung und unter Schock zur stationären Behandlung ins Krankenhaus nach Erkelenz gebracht werden musste, begann auch der Kampf gegen die Flammen.

Den zahlreichen Feuerwehrkräften – insgesamt 74 Wehrleute aus Schwanenberg, Gerder-hahn, Gerderath, Hetzerath, Golk-rath und Matzerath – gelang es mit Hilfe der Drehleiter aus Erkelenz zwar, den Brand rasch unter Kon-trolle zu bringen, aber für die 60-jährige Frau kam jede Hilfe zu spät. Sie konnte nur noch tot aus dem stark beschädigten Anbau geborgen werden. Die Feuerwehr entdeckte den Leichnam auf einem Sofa liegend. Auch zwei Schäferhunde und eine Katze wurden Opfer des Feuers.

Da der Sohn der Toten jedoch von drei Personen gesprochen habe, die sich insgesamt in dem Gebäude befänden, suchten die Einsatzkräfte nun fieberhaft nach dem Vater des 25-Jährigen. Dass dieser erst am Heiligen Abend verstorben war und folglich nicht mehr zu den Bewohnern des Hauses gehörte, habe der junge Mann in der fatalen Ausnahmesituation offenbar völlig vergessen, erklärt Linkens gegenüber unserer Zeitung.

„Der 25-Jährige wollte mit seiner Mutter noch Anfang des Jahres nach England ziehen, um dort eine neue Arbeitsstelle anzutreten“, sagt Linkens. Das Haus sollte verkauft werden.

Die Polizei hat mit Unterstützung von Brandsachverständigen die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Eine technische Ursache oder ein tragischer Unglücksfall könnten, nach ersten Einschätzungen das Feuer ausgelöst haben, so die Polizei.

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