500 Inlineskater stoppen in der Erka-Stadt

Von: hewi
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Ein buntes Bild bot sich beim Stopp der 500 Inlineskater am Samstagabend am Erkelenzer Freibad. Zum dritten Mal machte die NRW-Inlinetour Station in der Erka-Stadt.
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Auch der Helmschmuck wies bei den Inlineskatern ganz individuelle Noten auf.

Erkelenz. Zum dritten Mal war die NRW-Inlinetour bei ihrer sechsten Auflage zu Gast in Erkelenz. Bei diesem Sportevent fuhren rund 500 Inlineskater von Freitag bis Sonntag quer durch das Land NRW, wobei täglich rund 80 Kilometer bewältigt werden mussten.

Zur Belohnung für ihre Mühen hatten die Teilnehmer der Tour nach ihrer Ankunft am Samstagnachmittag in Erkelenz das Freibad, das für den normalen Badebetrieb geschlossen war, für sich.

Andreas Ulrich vom Organisationsteam hob bei der Begrüßung vor allem hervor, mit welcher Selbstverständlichkeit in Erkelenz der Weg freigemacht worden sei, damit der Tross der Skater auch diesmal wieder auf der Liegewiese des Freibades empfangen werden konnte. „Als ich Herrn Mützke anrief und um ein Treffen bat, meinte der, das sei nicht nötig“, erklärte Ulrich. „Schließlich sei doch alles klar.“ Ganz so klar war es dann kurz vor der Ankunft der Skater doch nicht, denn wegen Bauarbeiten im Willy-Stein-Stadion versperrte ein Erdhügel „wie aus dem Nichts“ den Zufahrtsweg zur Liegewiese. Aber auch das Problem konnte durch Improvisation gelöst werden, nachdem die Anfahrt durch die Stadt schon verlegt werden musste. Denn auch auf dem Zehnthofweg wird ja derzeit gebaut, sodass auch er für die Skater nicht passierbar war. So ging es über die Aachener Straße und die Westpromenade zum Etappenziel.

Dort wartete neben der Aussicht auf ein erfrischendes Bad auch der stellvertretende Bürgermeister Walter von der Forst auf die Freizeitsportler. Routiniert pries er bei der Begrüßung die Vorzüge der Stadt an und erklärte: „Wer einmal hier war, der kommt auch wieder. Und wenn es im nächsten Jahr bei der Inline-Tour ist.“

Die meisten der Inlineskater übernachteten in der Erka-Halle gleich gegenüber vom Freibad. ­Einige zogen aber das Hotelbett dem Schlafsack vor. Auch für sie war gesorgt, und ihr Gepäck war bereits in die entsprechenden Hotels gebracht worden. Der „Full Service“ ist das, was die Tour für die Skater so interessant macht, betonte Tour-Organisator Klaus Vogel, der dem Tross vorausreiste und vor Ort die Ankunft organisierte. „Die Teilnehmer brauchen sich um nichts zu kümmern und können sich ganz auf das Skaten konzentrieren“, erklärte er. Und darauf kommt es den Teilnehmern an: in der Gruppe auch Strecken zu bewältigen, die man alleine nicht schaffen würde.

Die erste NRW-Tour fand 2010 statt, und noch heute fungiert der damalige Innen- und Sportminister, Dr. Ingo Wolf, als Schirmherrn.

Am Vorabend der eigentlichen Tour konnten sich die Teilnehmer schon bei der Rollnacht in Düsseldorf „beschnuppern“; an dieser Veranstaltung nahmen insgesamt rund 5000 Rollerskater teil. Neu war in diesem Jahr die Streckenführung: Von Düsseldorf nach Hürth, von da aus weiter nach Erkelenz und dann schließlich nach Krefeld rollte die Tour.

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