35-jähriger Kneipengast erstickt an eingedrücktem Kehlkopf

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Wegberg. Die Obduktion hat Klarheit gebracht: Der 35 Jahre alte Mann aus Wegberg, der in der Nacht zum Sonntag nach einem Streit in einer Gaststätte ums Leben gekommen ist, ist erstickt.

Die Staatsanwaltschaft Mönchengladbach berichtet, dass der Tod durch ein „erhebliches Eindrücken des Kehlkopfes in Richtung Wirbelsäule” eingetreten ist. Die Behörde ermittelt nun wegen fahrlässiger Tötung beziehungsweise Körperverletzung mit Todesfolge gegen zwei Beschuldigte, die den Mann nach der Rangelei am Boden fixiert hatten.

Die Befragung von Zeugen hat im Prinzip das Ergebnis der ersten Beobachtungen am Tatort bestätigt. Danach war es gegen 2.35 Uhr am Sonntagmorgen in der Gaststätte am Rathausplatz zu der Rangelei gekommen, nachdem es zuvor Streit mit dem alkoholisierten, 35-jährigen Mann gegeben hatte.

Deshalb forderte ihn der 54-jährige Gastwirt mehrfach auf, das Lokal zu verlassen. Dabei gerieten die Beiden in ein Wortgefecht, das schließlich in ein Gerangel mündete.

Als die Kontrahenten auf den Boden fielen, wollte der Wirt mit Hilfe eines zweiten Mannes, nach Angaben der Staatsanwaltschaft ein Angestellter, den 35-Jährigen bis zum Eintreffen der bereits alarmierten Polizei am Boden festhalten. Im Verlaufe dieser Fixierungsaktion verlor der Wegberger sein Bewusstsein. Trotz sofort eingeleiteter Reanimationsmaßnahmen sowie den kurz darauf eintreffenden Mitarbeitern des Rettungsdienstes konnte der Notarzt nur noch den Tod des Mannes feststellen.
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