„3 Männ sing“ begeistern in der Leonhardskapelle

Von: hewi
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Drei Männer, drei Instrumente, drei Stimmen und so viel Musik. Foto: hewi

Erkelenz. „3 Männ sing“: Der Name ist spätestens seit dem Auftritt im Alten Rathaus anlässlich der ersten Erkelenzer Musiknacht im Mai auch einem breiteren Publikum ein Begriff. Ihre Musikmischung von BAP bis Westernhagen und von Chuck Berry bis Steve Miller Band bietet für jeden Geschmack etwas und vor allem stets puristische und ungewöhnliche Interpretationen der jeweiligen Titel. Das kommt nicht nur beim gesetzteren Publikum an.

Die drei Musiker aus Myhl hatten auch diesmal keine Mühe, die beiden Konzerte in der Leonhardskapelle voll zu bekommen. Mit sieben Gitarren mehreren Bässen, einem Kontrabass und einem minimalistischen Schlagzeug legten 3 Männ Sing los und ließen schnell den Funken überspringen. Und weil zwei Lieder von den Beatles immer besser sind als eines, wie Sänger Stefan Langerbeins betonte, gab es zu „You‘ve got to hide your love away“ auch noch „Here comes the sun“ zum Auftakt. Es folgte eine sehr harmonische und trotzdem abwechslungsreiche Reise durch die Lieblingslieder der drei Musiker, die schon seit rund neun Jahren zusammenspielen.

Jedes Jahr werde neu festgelegt, welche Lieder es ins Repertoire schaffen, verriet Langerbeins in den Pausen zwischen den einzelnen Stücken. Die Pausen verliefen schon einmal etwas länger, weil Hans-Bernd Wallraven quasi für jedes Stück eine andere Gitarre und eine andere Mundharmonika bevorzugte. Ein Stück, das es aber immer schaffe sei „In unserem Veedel“ von den Bläck Föös. Sehr zur Freude des Publikums, das an den passenden Stellen gerne mitsang und klatschte.

Der dritte „Männ“ im Bunde ist Martin Wallraven, der neben dem Kontrabass und anderen Bassinstrumenten auch Mandoline spielte, wirkte wie der Ruhepol im Trio. Und so spielten und plauderten sich die drei durch den Abend und hinterließen beim Publikum ein rundum positives Gefühl.

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