24. Nikolausmarkt: Das Wetter bleibt die große Unbekannte

Von: hama
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„Eierlikörchen gefällig?“ Monika Rademacher und Toni Herbertz wissen, wie man auf dem Gangelter Nikolausmarkt jedem Wetter trotzt. Foto: Karl-Heinz Hamacher

Gangelt. Dass es wieder rund 110 Anbieter auf einer nahezu 800 Meter langen Budenfront sein werden, wenn am 2. Dezember der 24.Nikolausmarkt nach Gangelt lädt, steht fest. Die große Unbekannte in der Erfolgsformel des Marktes ist allerdings das Wetter. Da ist man rund um St. Nikolaus wirklich nicht verwöhnt worden in den zurückliegenden Jahren.

Die wirklich von Sonnenschein verwöhnten Sonntage der vergangenen Jahre kann man an den Fingern einer Hand abzählen. Ganz gemein war es im letzten Jahr. Am Samstag, 26. November 2011, als die Mitglieder des Organisations-Teams die allerletzten Vorbereitungen trafen, war das Wetter in Ordnung, Sonne und Wolken im Wechsel. Zum Nikolausmarkt am Sonntag gab es heftigen Wind und immer wieder Schauern. Und am Montagmorgen wurden die Gangelter wieder mit herrlichem Sonnenschein verwöhnt.

Das Organisationsteam rund um Karl-Heinz Milthaler lässt sich aber nicht entmutigen, und die Vorbereitungen laufen. Auch in diesem Jahr wird der Markt rund um die Gangelter Kirche stattfinden. Die Konzentration auf diese Fläche bedeutet vor allem, dass bei der Auswahl der Stände nur die zu einem Weihnachtsmarkt passenden Anbieter zugelassen werden. Einen Schwerpunkt des Gangelter Nikolausmarktes bilden natürlich wieder Weihnachtsartikel, die von Hobbykünstlern in liebevoller Arbeit selbst hergestellt werden.

Dieses Warenangebot, verbunden mit einer familiären Atmosphäre, begründet den überregionalen Bekanntheitsgrad, der in den vergangenen Jahren oft über Zehntausende von Besuchern in das romantische Städtchen im Rodebachtal gelockt hatte. Ein Garant für die Erfolge der letzten Jahre ist das besondere Engagement des Orga-Teams des Aktionskreises Nikolausmarkt unter der Leitung von Karl-Heinz Milthaler. „Wir haben auch beim diesjährigen Nikolausmarkt wieder großen Wert auf einen nichtkommerziellen Charakter des Marktes gelegt“, so Milthaler, der weiter erläutert: „In ein solches Konzept passen eben auch die vielen Hobbykünstler aus dem Kreis Heinsberg, den Niederlanden und Belgien, die hübschen Dekorationen, der persönliche Kontakt zu den Kunden und natürlich die zivilen Preise.“

Besonders an die Kinder wurde in diesem Jahr wieder gedacht: Selbstverständlich ist der Besuch des Nikolaus, welcher kleine Gaben an die Kinder verteilt, wieder eingeplant. Das Kinderkarussell dreht auf dem Freihof seine Runden, und auch das Gangelter Puppentheater wird wieder für die Kinder aufspielen. Hier wird der Puppenspieler Manfred Breuer auf das Mercatorjahr eingehen.

Das Marktgeschehen, das um 10Uhr beginnt und um 19 Uhr endet, wird noch durch zahlreiche Darbietungen des Musikvereines St. Hubertus und durch Veranstaltungen der Pfarre St. Nikolaus abgerundet.

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