235 Quadratmeter mehr und Platz für 20 weitere Kinder

Von: hewi
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Pastor Werner Rombach schließt gemeinsam mit den Kindern die Tür der katholischen Kindertagesstätte St. Cosmas und Damian auf, die aufwendig saniert wurde. Foto: Helmut Wichlatz

Erkelenz. Nach rund einjähriger Bauzeit wurde die katholische Kindertagesstätte St. Cosmas und Damian wiedereröffnet. Rund 800.000 Euro haben die Umbauarbeiten gekostet, für die das alte Gebäude völlig entkernt und dann wieder neu geplant und aufgebaut wurde.

Dazu hat Architekt Josef Viethen auch ein benachbartes Wohnhaus mit in die Planung einbezogen und einen hellen Bewegungsraum zugefügt. So konnten aus bisher 225 über 460 Quadratmeter gemacht werden, auf denen die Kinder jetzt spielen, toben und lernen können.

Mit der Größe kann nun auch die Anzahl der Kinder steigen. Waren es bislang 25 Regelplätze, können zukünftig bis zu 45 Kinder betreut werden. Schon zu Beginn des neuen Kindergartenjahres nach den Sommerferien werden es 32 sein. Davon werden sechs Kinder unter drei Jahren alt sein, denn nun kann auch die U3-Betreuung in Holzweiler angeboten werden.

Auch die Zahl der Mitarbeiterinnen kann von derzeit vier auf sechs erhöht werden. Zu dem Schritt hatte sich die Christkönig-Gemeinde entschieden, als die Landesregierung die Zukunft des Standortes Holzweiler mit ihrer Leitentscheidung zur Verkleinerung des Tagebaus Garzweiler II neu entschieden hatte. Bislang war man von einer Umsiedlung und damit verbunden auch mit dem Neubau einer Einrichtung am neuen Standort ausgegangen, wie Pastor Werner Rombach erklärte.

Zur feierlichen Schlüsselübergabe war auch Bürgermeister Peter Jansen nach Holzweiler gekommen. Er unterstrich die gute Zusammenarbeit zwischen Stadt und Pfarrei und sagte: „Diese Investition in die Zukunft ist uns allen gut gelungen.“

Die Kinder hatten auch etwas vorbereitet. „Da fangen alle mal als kleine Leute an“, sangen sie ihn ihrem Lied „Im Kindergarten“. Anschließend machten sie sich mit Rombach und dem großen symbolischen Schlüssel auf den Weg, um den neuen Kindergarten in Besitz zu nehmen.

Im neuen Bewegungsraum gab es auch Geschenke in Form großer weicher Bauklötze, mit denen die Kinder ihr eigenes Haus bauen können. Rombach nutzte die Bauklötze, um den Kindern im Gleichnis vom Hausbau zu verdeutlichen, wie wichtig ein stabiles Fundament ist.

An der Finanzierung des neuen Kindergartens waren neben der Kirchengemeinde und der Stadt auch der Landschaftsverband Rheinland (LVR), das Bistum Aachen und die Caritas beteiligt. Der ursprüngliche Bau stammt aus dem Jahr 1963 und entsprach den Anforderungen an einen modernen Kindergarten nicht mehr.

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