Heinsberg - 150 Jahre: Bauunternehmung feiert in der Stadthalle

150 Jahre: Bauunternehmung feiert in der Stadthalle

Von: Anna Petra Thomas
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Mit dem Bild seines Vaters Franz-Josef im Hintergrund sprach Ludwig Florack beim Festakt zum 150-jährigen Bestehen der Bauunternehmung Florack. Foto: Anna Petra Thomas

Heinsberg. Begleitet von einer Reise durch die Geschichte der Musik, zurück bis 1866, dem Geburtsjahr der Bauunternehmung, hat Ludwig Florack mit seiner Familie sowie mit vielen Gästen das 150-jährige Bestehen des Unternehmens in der Heinsberger Stadthalle gefeiert.

„150 Jahre sind schon mehr als eine Hausnummer“, begann er seine Rede, die neben der Musik einziger Programmpunkt der Feier war. „Vier Generationen haben bisher, aus einer Familie stammend, an dem Unternehmen gearbeitet, auf das wir heute sehr stolz sind.“

Die ein oder andere Anekdote daraus gab er zum Besten, etwa die, als sein Vater den ersten Lastwagen kaufte und sich vom Großvater den Vorwurf gefallen lassen musste, er sei wohl „übergeschnappt“.

Als er und sein Bruder Rainer ins Unternehmen gekommen seien, habe die Devise gelautet: „Hört mal mit!“, bei dem, was der Vater eh schon entschieden habe“, ergänzte der Sohn. „Manchmal war es anstrengend mit ihm, aber hier und da würde ich schon mal noch gerne bei ihm mithören“, fügte Florack hinzu und erntete dafür spontanen Beifall. „Ich widme deshalb dieses Fest meinem Vater“, schloss er diesen Teil seiner Rede ab.

Die Aufgaben der Zukunft lägen darin, die Innovationsthemen weiter zu verfolgen, damit sich das Unternehmen in dieser schnelllebigen Zeit weiter behaupten könne. Ansonsten zähle aber auch weiterhin die bereits vom Vater gewählte Ausrichtung: „Kontakte, Vertrauen, Technik und soziale Kompetenz.“

Anstelle von Geschenken wählte Florack drei Projekte aus, denen die erwünschten Geldspenden zukommen sollen. Diese sind der Förderkreis Baubetrieb Aachen, der Studenten der Fachhochschule fördert, der Förderverein Palliativstation des Krankenhauses Heinsberg, dessen Vorsitzender Florack ist, und die Jugendmusikschule Heinsberg, die das Musikprogramm gestaltete und wo er seit einigen Jahren selbst Schüler ist, wie er verriet, „mit dem Ziel, mit 90 als fertiger Gitarrist aus der Schule entlassen zu werden“.

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