1400 Tonnen Sand, 600 Reiter, 1600 Pferde: „Heinsberg Classics“ startet

Von: Anna-Petra Thomas
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Damit der Sandboden für die Wettbewerbe in Heinsberg optimal vorbereitet ist, wurden Spring- und Turnierplatz mit einer per Computer gesteuerten Beregnungsanlage ausgestattet. Foto: Anna Petra Thomas
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Nicole Quadflieg (v.l.), Marga Beckers, Yvonne Hensing und Sascha Schlede freuen sich auf die „Heinsberg Classics“ auf neuem Spring- und Turnierplatz. Foto: Anna Petra Thomas

Heinsberg. Wie es die treuen Teilnehmer und Besucher schon gewohnt sind, überrascht der Reit- und Fahrverein Heinsberg sie auch in diesem Jahr zu den „Heinsberg Classics“ vom 23. bis 25. Juni wieder mit einer Neuerung.

2015 hat der Verein im Pferdesportzentrum „Willy Laprell“ am Waldenrather Weg eine Flutlichtanlage gebaut, im vergangenen Jahr eine Tribüne. In diesem Jahr nun kommen Reiter und Pferde in den Genuss eines komplett neuen Sandbodens auf den beiden Turnierplätzen. Diese sind dank einer ebenfalls neuen, per Computer gesteuerten Beregnungsanlage auf den Punkt genau optimal für das Turnier vorbereitet.

Rund 800 Tonnen sogenannter Stremmer Sand aus Kirchhellen wurden auf dem Springplatz aufgebracht, weitere 600 Tonnen Sand aus Hückelhoven auf den Dressurplatz. Trotz kleinerer Startschwierigkeiten sei man rechtzeitig mit dem Neubau der beiden Plätze fertig geworden, freut sich Geschäftsführerin Yvonne Hensing.

In den vergangenen sieben Jahren, seit er Vorsitzender sei, habe das Turnier diesen enormen Strukturwandel erfahren, berichtet Vorsitzender Sascha Schlede. „Die Starterfelder haben sich Jahr um Jahr vergrößert, womit wir als Veranstalter immer mehr in die Infrastruktur des Turnierplatzes investieren mussten.“ Knapp 600 Reiter und mehr als 1600 Pferde erwarten die beiden Turnierleiter Schlede und Hensing an den drei Turniertagen. 2100 Starts von Reitern und Pferden sind dafür angemeldet.

Die Gäste können sich an den drei Tagen jedoch nicht nur auf spannende Wettbewerbe freuen. Wie erstmals im vergangenen Jahr, wird die Veranstaltung auch dieses Mal von einer Ausstellung begleitet. Damit werde ein Turnierbesuch auch für Menschen interessant, die eigentlich gar nichts mit dem Reitsport zu tun hätten, sagt Marga Beckers, die den Ausstellerbereich organisiert. „Sei es, um ein wenig zu bummeln, Leute zu treffen, etwas zu essen oder zu trinken, oder einfach nur, um das herrliche Flair rund um den Pferdesport zu genießen“, ergänzt sie.

Wie beim CHIO?

Zehn Aussteller sind dieses Mal dabei. So ein kleines bisschen wie beim CHIO in Aachen? „Ja, aber hier ist mehr Stimmung“, lacht Schlede selbstbewusst. Garant dafür ist nicht zuletzt das sogenannte Blaue Haus neben dem Richterturm. Ursprünglich von der Vereinsjugend als Smoothie-Bar konzipiert, habe sich das Blaue Haus schon im vergangenen Jahr bei einer Cocktail-Happy-Hour überaus großer Beliebtheit erfreut, so Schlede. In diesem Jahr würden am Turniersamstag, 24. Juni, erneut die Korken knallen. „Für Musik und gute Laune ist gesorgt“, betont er.

Auch sportlich geht es an diesem Samstagabend auf dem Turnierplatz hoch her. Auf dem Springplatz messen sich die Reiter bei einem Punktspringen der schweren Klasse, während auf dem Dressurplatz die Pferde in einer Prüfung „Intermediaire II“ tanzen werden. Eine Dressurprüfung der Klasse S mit Piaffe und Passage sei einzigartig im Kreis Heinsberg. „Etwas, auf das wir besonders stolz sind“, so Schlede. Diese Prüfung beginnt um 19 Uhr.

Dass eine solche Großveranstaltung ohne Werbepartner und Sponsoren nicht zu bewältigen wäre, verschweigen die Organisatoren nicht. Nicole Quadflieg, nicht nur stellvertretende Vorsitzende, sondern auch Leiterin der Sponsoren-Abteilung, verzeichnet dabei in diesem Jahr ein Rekordergebnis.

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