Hückelhoven-Hilfarth - 100 Jahre Instrumentalverein: Guter Grund zu feiern

100 Jahre Instrumentalverein: Guter Grund zu feiern

Von: Helmut Wichlatz
Letzte Aktualisierung:

Hückelhoven-Hilfarth. Hundert Jahre sind ein guter Grund für ein Jubiläumskonzert. Dazu hatte der Instrumentalverein in den Saal Sodekamp eingeladen. Dabei seien hundert Jahre Instrumentalverein gleichbedeutend mit hundert Jahren Musik in und für Hilfarth, wie Präsident Hermann-Josef Knur zur Begrüßung der zahlreichen Zuhörer betonte.

Traditionell spielen die Nachwuchsmusiker des Jugendorchesters unter der Leitung von Britta Allwicher bei den Jahresabschlusskonzerten des Instrumentalvereins den ersten Teil des Konzerts. Dabei luden die jungen Musiker mit musikalischen Würdigungen von „Lion King“ und „Tarzan“ zu einem musikalischen Besuch in den Dschungel ein. Doch auch in die Karibik ging die Reise. Dazu hatten die Musiker ein Medley mit Melodien aus dem Kinofilm „Fluch der Karibik“ einstudiert. Dem Jubilar huldigten Arndt und Klaus Holten in dem eigens zu dem Anlass komponierten Lied „Hundert Jahre IVH“.

Die Brüder sind vor allem in der fünften Jahreszeit auf den Bühnen in Hilfarth aktiv und gehören zum Stammpersonal des Karnevalsprogramms des Instrumentalvereins.

Ein Verein, der auf ein Jahrhundert zurückblicken kann, hat auch Mitglieder, die „schon ewig“ dabei sind. Für 45-jährige aktive Mitgliedschaft wurde Bernhard Berlin geehrt. Auf 40 Jahre kommt Heinz Zich. Präsident Knur hat sein Amt nun auch schon seit 20 Jahren inne, während Dirigent Jan Vleugels bereits seit 15 Jahren des Taktstock im Instrumentalverein schwingt. Ebenfalls 15 Jahre sind Karin Reiners und Britta Allwicher dabei. Fünf Jahre sind es bei Christian Schulwitz, Lea Drews, Annika Houben und Jens Vorwerk.

Passend zu jedem Jahrzehnt des Vereinsbestehens hatten die Musiker jeweils ein Lied aus der jeweiligen Dekade ausgewählt. Dabei ging es von „Band Jubilee“ über musikalische Impressionen eines persischen Marktes bis hin zu Variationen des Volksliedes „Ein Männlein steht im Walde“. Aber auch Kompositionen aus der Feder von Johann Strauss kamen ebenso zur Aufführung wie „Somewhere over the rainbow“ aus dem Musical „Der Zauberer von Oz“.

Ganz ohne Weihnachtslied ging es angesichts der Jahreszeit natürlich nicht, und so gab es am Ende des Konzertes noch das bekannte Lied „Tochter Zion“.

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