Klare Absage für Wiedereinführung des alten Kennzeichens
Aachen/Monschau. Noch sieht sich Berthold Thoma nicht in einer Sackgasse. Zwar hat ihn am Freitag auch Städteregionsrat Helmut Etschenberg in seinem Versuch ausgebremst, das Kfz-Kennzeichen «MON» für den Altkreis Monschau wieder einführen zu lassen. Doch der Heimatforscher aus Kalterherberg will mit seinen Mitstreitern aus der Nordeifel vielleicht ein letztes Mal den Blinker zu einem Überholmanöver setzen.
Lebenshilfe: Von jedem Euro fließen 45 Cent direkt zurück
Kreis Heinsberg. «Was geschieht da eigentlich in den sozialen Einrichtungen? Sind die Sozialausgaben angemessen eingesetzt? Was wird aus den öffentlichen Mitteln?»
«Wohnen. Leben. Wohlfühlen. Gemeinsam im Kreis Heinsberg.»: Die KoKoBe-Wohnmesse
Kreis Heinsberg. «Selbstständig und selbstbestimmt in der eigenen Wohnung zu leben, ist ein sehr wichtiges Ziel für Menschen mit Behinderung.» Dies erklärte Denise Lison von der Koordinierungs-, Kontakt- und Beratungsstelle (KoKoBe), die am Samstag, 3. März, von 13 bis 19 Uhr in der Aula der Städtischen Realschule in Heinsberg an der Schafhausener Straße erstmals eine Wohnmesse veranstaltet.
Kreisgymnasium: Drei Säulen als Brücke zu Mathe und Physik
Heinsberg. Für manche sind es die spannendsten Fächer überhaupt, für nicht wenige Schüler sind sie geradezu ein Gräuel. Seit Schülergedenken scheiden sich bei Mathematik und Physik im wahrsten Sinne des Wortes die Geister.
Elfjähriger friert und ruft die Polizei zu Hilfe
Wassenberg. Der Notruf kam aus der Telefonzelle am Busbahnhof - am Mittwoch gegen 8.30 Uhr.
Celina Dos Santos ist der neue Stern am Musicalhimmel
Heinsberg. Von den Solo- und Ensemblewertungen, die 2012 für den Wettbewerb «Jugend musiziert» ausgeschrieben sind, standen im Regionalwettbewerb Blas- und Streichinstrumente im Fokus, darüber hinaus Gitarren und der Musical-Gesang.
Anne Frank bei vielen Häftlingen unbekannt
Von Petra Wolters | 04.09.2009, 17:52
In der JVA Heinsberg war Pädagogin Viktoria Meier auf das Angebot des NRW-Justizministeriums aufmerksam geworden und hatte die Koordination des Projekts übernommen. Und das hieß für sie auch, Inhaftierte zu finden, die bereit waren, sich als Ausstellungsführer ausbilden zu lassen. Denn dies ist Teil des Ausstellungsprojekts. Acht junge Häftlinge beteiligten sich an der vierwöchigen Vorbereitung.
Schon bei der Eröffnung durch Anstaltsleiterin Ingrid Lambertz und den evangelischen Pfarrer Günter Rosenkranz beeindruckten sie die anwesenden Besucher. «Junge Männer in Grün erzählen begeisternd und zugleich tief betroffen von ihren Erfahrungen mit 'einer Geschichte', die Bedeutung auch für ihr eigenes Leben hat», schrieb Rosenkranz ihnen anschließend ins Gästebuch. «Ich finde es klasse, dass ihr euch mit diesem Thema 'auch im Knast' befasst habt», lobte sie hier Michael Schmitt, Leiter der Oberbrucher Hauptschule, der mit einer zehnten Klasse in der Ausstellung war.
Darüber hinaus sahen rund 150 in Heinsberg Inhaftierte die Präsentation. Vor allem die ausländischen Gefangenen hätten dabei sehr großes Interesse gezeigt, berichtet Amadeus (18), der ebenfalls als Führer aktiv war. Über die Geschichte des Nationalsozialismus mehr zu erfahren, sei für sie vielleicht wichtig gewesen im Zusammenhang mit dem Thema Ausländerfeindlichkeit, vermutet er.
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Ausführlicher Bericht in der Druckausgabe und im ePaper [05.09.2009] |
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