Zwölf Tagespflegen im Angebot

Von: mabie
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Architekt Josef Viethen jun. übergab den symbolischen Schlüssel zum neuen Tagespflegehaus der Altenheim St. Josef gGmbH in Ubach. Geschäftsführer Hans-Werner Quasten, Tagespflegeleiterin Angelika Bäsener und Regionaldekan Pfarrer Winfried Müller (v.l.) freuen sich über die neue Einrichtung. Foto: Markus Bienwald

Übach-Palenberg. Mit der Segnung durch Pfarrer Winfried Müller von der Gemeinde St. Petrus hat die Tagespflegeeinrichtung in Übach jetzt ihren Betrieb offiziell aufgenommen.

In direkter Nachbarschaft zum Stammhaus in der Adolfstraße 16 hat damit das erste Haus dieser Art im Stadtgebiet seinen Betrieb aufgenommen. Nach erster Planung sollte alles schon im Mai fertig sein, doch der zurückliegende harte Winter hatte einen Strich durch die Rechnung gemacht. Erst Ende Juni ging das Haus „ans Netz”.

Der Raum auf dem Grundstück, das auch dem Kindergarten Platz gibt, wird optimal genutzt. Auf 220 Quadratmetern Grundfläche in eingeschossiger Bauweise ist nun Raum für durchschnittlich zwölf Tagespflegeplätze vorhanden.

Ein großer Tages- und Wohnraum steht bereit mit Küche, zwei Ruheräume nebst Funktionsräumen wie Büro, Bad, barrierefreies WC, Personalumkleide, Garderobe und Abstellraum.

Der Neubau strahlt aus, dass hier nicht nur auf sachliche Zweckmäßigkeit, sondern auf die gelungene Verbindung von Form und Funktion geachtet wurde. Ein Baukörper, der sich in die Optik der umliegenden Einfamilienhäuser einfügt sowie eine helle, freundliche und einladende Farbgebung fallen auf.

Großzügig entfaltet sich der Eingangsbereich, von dem aus alle Gebäudeteile barrierefrei erreicht werden können. Modernste Haustechnik unterstützt die Menschen, die hier tätig sind, bei der täglichen Betreuung. Und ein echter Höhepunkt ist der große, lichte und nach oben hin öffnende Tages- und Wohnraum, der das Zentrum der neuen Tagespflege ist.

„Die Tagespflege leistet einen enorm wichtigen Beitrag”, erinnerte stellvertretender Bürgermeister Peter Fröschen. Regionaldekan Winfried Müller stellte die Verbindung zum Träger her: „Wenn die Kirche nicht dient, dient sie für nichts.”

Nach dem umfangreichen Um- und Ausbau des Haupthauses, der Ende 2008 beendet wurde, sah Geschäftsführer Hans-Werner Quasten von der Altenheim St. Josef gGmbH mit dem Tagespflegehaus einen weiteren Meilenstein in der Geschichte von St. Josef.

Vorerst startet das Team um die Leiterin der Tagespflege, Angelika Bäsener, mit Betriebszeiten von montags bis freitags von 8 bis 17 Uhr. Hans-Werner Quasten weiß jedoch, dass es in Sachen Beratung rund um die Pflege immer noch Defizite gebe, und dass mit fachlich kompetenter Beratung weitere Möglichkeiten ausgeschöpft werden könnten.

An St. Josef gibt es Hol- und Bringdienste, soziale Betreuung und Tagesgestaltung, dazu die komplette Pflege im Haus wie auch die Nutzung der Angebote und Verpflegung durch das benachbarte Altenheim. Dazu freute sich Hans-Werner Quasten, dass die Kirchengemeinde nicht nur Vermieter, sondern auch Gesellschafter im neuen Pflegehaus ist.

Nach der Übergabe des symbolischen Schlüssels durch den Architekten Josef Viethen jun. ging man mit den rund 60 Gästen zum geselligen Teil der Feier über, wozu auch eine Hausbesichtigung gehörte.
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