Zwischenlager für gefährliche Abfälle

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Neben der Abfallumschlaganlage in Hanbusch zwischen Birgden und Hatterath soll nun auch eine Umschlagstelle für Sonderabfälle eingerichtet werden. Foto: Karl-Heinz Hamacher

Gangelt. Mit einer Mehrheit von zehn zu fünf Stimmen votierten die Mitglieder des Bau- und Planungsausschusses für die Einrichtung eines Zwischenlagers für gefährliche Abfälle im Bereich der Abfallumschlaganlage in Hahnbusch zwischen Birgden und Hatterath.

Im Bereich der 1999 geschlossenen Mülldeponie verläuft die Grenze zwischen der Gemeinde Gangelt und der Stadt Geilenkirchen.

Die Halle für den Sondermüll soll auf Geilenkirchener Seite errichtet werden. Kreisrechtsdirektor Josef Nießen erläuterte in kurzen Zügen die umfangreiche Sitzungsvorlage zu diesem Thema.

Im Speziellen geht es um Sonderabfälle wie Farben, Lacke, Lösungs- und Reinigungsmittel, Pflanzenschutzmittel, Spraydosen und anders mehr. Diese Abfälle, ausschließlich aus privaten Haushalten, machen im Jahresmittel maximal zwei Tonnen aus und werden im Kreisgebiet von so genannten Schadstoffmobilen eingesammelt und einer speziellen Entsorgung zugeführt.

Die Entsorgung, die mit rund 300.000 Euro pro Jahr zu Buche schlägt, wird von einem einzigen Unternehmer in Holzweiler ausgeführt.
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