Übach-Palenberg - Zweites Apfelfest am Bucksberg

Zweites Apfelfest am Bucksberg

Von: Markus Bienwald
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Frisch gepflückt waren die Äpfel natürlich besonders lecker, hier sorgte die nahe Streuobstwiese für die Aktiven rund um Hubert Schippers (2.v.l.), Marion Dalmisch (3.v.l.) und Doris Linden-Mahr (2.v.r.) für ordentlich Nachschub. Foto: Markus Bienwald

Übach-Palenberg. Ein paar bange Blicke nach oben in die anfangs noch dichte Wolkendecke gab es durchaus bei Marion Dalmisch und Doris Linden-Mahr vom Städtischen Jugendzentrum. Als aber pünktlich zum Start des Apfelfestes der Himmel aufklarte, war ihr Aufatmen noch im gesamten Umfeld des Abenteuerspielplatzes „Am Bucksberg“ zu hören.

Und zu spüren, denn so konnten die zahlreichen Gäste gleich in die Vollen greifen. Was im letzten Jahr als Premiere lief und schon damals Anfang Oktober die Menschen nach Übach lockte, funktionierte auch bei der zweiten Auflage bestens.

„Wir haben im Vorfeld eine ganze Menge Arbeit investiert“, so Marion Dalmisch, und Doris Linden-Mahr freute sich, dass so viele Kooperationspartner des Städtischen Jugendzentrums eifrig mit dabei waren. Ohne den Star des Tages, den köstlichen Apfel von der heimischen Streuobstwiese, ging natürlich gar nichts.

Und so griffen Hubert Schippers, seine Kollegen vom Nabu und natürlich auch die Helfer und Kinder vom Jugendzentrum gerne zu Korb und Pflückhilfe, um auf der nahen Streuobstwiese, gleich gegenüber vom Stadion des 1.FC Rheinland, die prallen und roten frischen Äpfel zu pflücken.

„Die werden gleich gepresst“, freute sich ein noch sehr jugendlicher Helfer, und wollte gleich mit dem erst wenige Früchte starken Korb von dannen ziehen. „Stopp, wir sind ja noch lange nicht fertig“, rief Schippers ihm hinterher und bremste den Tatendrang des jungen Apfelfreundes.

Dabei hatten die fleißigen Herren rund um die Saftpresse schon alle Hände voll zu tun, um die mitgebrachte Obstfracht auch ordnungsgemäß zu verarbeiten. Dabei war die genaue Einhaltung der Abfolge aller Arbeitsschritte – säubern, schnitzeln, pressen – enorm wichtig. Was hinten raus kam aus der Presse, das war köstlich, und so konnte sich auch Bürgermeister Wolfgang Jungnitsch, der mit seiner Frau Gabi auf Stippvisite war, von einem leckeren Erzeugnis überzeugen lassen.

Ein paar Schritte weiter versorgte Buchhändler Peter Lyne von de Berg die Besucher mit allem Wissenswerten rund um den Apfel, den Garten im Herbst und Dingen, die man in der kühleren Jahreszeit nachschlagen kann. Frisch dabei war auch die Kita Übach der Arbeiterwohlfahrt (Awo), die über ihre Aktionen informierte, der Gartenbauverein Marienberg bot heimischen Baumbesitzern mit Tipps und Informationen ein paar praktische Hilfestellungen an, und auch der Nabu war mit seiner Expertise rund um die Wichtigkeit heimischer Streuobstwiesen vor Ort am Start.

Dass das Apfelfest nicht vom Himmel fiel, sondern vom Organisationsteam akribisch vorbereitet worden war, unterstrich Marion Dalmisch. „Wir haben zum Beispiel auch Äpfel gesammelt“, erzählte sie am Rande. Das saftige, köstliche Obst bot dann gleich auch die Grundlage für den Speiseplan des Tages, denn das Team vom Jugendzentrum und vom Verein „Funtasie“ hatte wirklich an alles gedacht.

So führten sie das in Köln als „Himmel un Ääd“ gut bekannte Duo aus Apfel und Erdapfel in Form köstlicher Reibekuchen mit Apfelmus zusammen, Kaffee und Kuchen gab es natürlich auch, und so ziemlich alles, was sich mit Äpfeln kulinarisch so anstellen lässt.

„Selbst die Deko passt prima“, sagte Doris Linden-Mahr, und zeigte auf die natürlich selbst gemachte Apfel-Wimpelkette, die mit ihren bunt gedruckten Äpfeln schon am Einlass das Fest einrahmte.

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