Geilenkirchen - Zwei neue Kindergärten in Geilenkirchen geplant

Zwei neue Kindergärten in Geilenkirchen geplant

Von: Renate Kolodzey
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Ansprechpartner für Eltern, Elternbeiräte, Tagesmütter, Kita-Leitungen Träger und Verwaltung: Der JAEB Geilenkirchen mit seinen Verantwortlichen Aysel Ciftci, Katja Wegner-Hens (Vorsitzende), Betty Woznitzka, Verena Nießen und Jennifer Ueberwolf (v.l.n.r.). Foto: Renate Kolodzey

Geilenkirchen. Zur ersten Sitzung des Jugendamts-Elternbeirats (JAEB) der Stadt Geilenkirchen in diesem Jahr versammelten sich rund 25 Eltern, Tagesmütter, Kindertagesstätten-Leiterinnen und weitere Gäste im Bürgertreff.

Vorsitzende Katja Wegner-Hens begrüßte die Anwesenden, auch im Namen ihrer JAEB-Mitstreiterinnen Verena Nießen, Aysel Ciftci, Betty Woznitzka, Verena Nießen und Jennifer Ueberwolf. Sie gab zunächst anhand eines Power-Point-Vortrags einen kurzen Überblick über die Aufgaben des JAEB.

Nicht genügend Kita-Plätze

Ferner wies sie darauf hin, dass dem Rechtsanspruch auf einen Kita-Platz momentan in Geilenkirchen bei 156 Kindern nicht entsprochen werden könne. Aus diesem Grund stehe der Neubau einer Kita an.

Vier Standorte kämen infrage, fuhr die Vorsitzende fort: die alte Molkerei, der Bereich An Frankenruh hinter dem Finanzamt, die Ecke Lütticher Straße/Berliner Ring und Hünshoven, eventuell mit Umbau der Janusz-Korczak-Schule. Weger-Hens erklärte, in Hünshoven gebe es noch überhaupt keine Kita – die Eltern müssten derzeit weite Strecken in Kauf nehmen.

Die Vorsitzende hob hervor, dass am Donnerstag, 9. März, ab 18 Uhr der Jugendhilfe-Ausschuss im Rathaus darüber in öffentlicher Sitzung berate. Die Kita könne nur gebaut werden, wenn der Ausschuss und der Rat zustimmen. Jürgen Benden, Ratsmitglied der Grünen, informierte, es sei sogar angedacht, zwei Kitas zu bauen – eine in Bauchem und eine in Hünshoven.

Zum Thema „Elternbeiträge für Kitas“ erläuterte die Referentin, es gebe eine soziale Staffelung, und das letzte Kita-Jahr sei beitragsfrei. Ebenso seien Geschwisterkinder komplett befreit.

Bezüglich der Randzeiten-Betreuung von 16.30 bis 19 Uhr erklärte sie, die AWO-Kita Stadtmitte habe einen Kooperations-Vertrag mit der Stadt geschlossen, dass sich zu diesen Zeiten eine Tagesmutter um die Kinder unter fünf Jahren kümmere. Für Eltern entstünden hierdurch keine Zusatzkosten.

Ingrid Grein, Leiterin der Einrichtung, regte an: „Bisher haben nur die AWO-Kitas bis 18 Uhr auf. Man sollte, falls Bedarf hierfür besteht, dies auch in anderen Einrichtungen umsetzen.“

Nach dem Vortrag der Vorsitzenden entspann sich eine lebhafte Diskussion unter den Gästen, etwa über die Betreuung der unter Zweijährigen. Wegner-Hens informierte, dass, soweit ihr bekannt sei, bei Tagesmüttern alle Plätze hierfür belegt seien. In den städtischen Kitas Bauchem und Teveren fehlten jeweils zehn Plätze. Es sei eine Entscheidung des Jugendhilfe-Ausschusses, ob andere Kindertagesstätten ebenfalls U2-Plätze schaffen sollten.

Grein sah eventuell eine Möglichkeit darin, dass jede Einrichtung, die einen geeigneten Umbau dafür habe, drei U2-Kinder aufnehmen könne.

Die Vorsitzende ging nun auf das allgemeine Anmeldeverfahren ein und sah es als erfolgversprechender an, Kinder nur in einer Einrichtung anzumelden statt in mehreren. Grein stimmte ihr voll zu – sie persönlich handhabe es so, dass, wenn sie die Warteliste der Anmeldungen beim Jugendamt einsehe und bemerke, dass ein Kind nur bei ihr und nicht in anderen Einrichtungen angemeldet sei, sie dieses vorrangig berücksichtige.

Veranstaltungen auf Facebook

Ab etwa Mai werde der sogenannte „Kita-Navigator“ veröffentlicht, ergänzte Katja Wegner-Hens, in dem alle Einrichtungen beschrieben seien. Er solle das Anmeldeverfahren für Eltern und Einrichtungen erleichtern. Alle Eltern müssten sich hier anmelden. Man könne, wenn man möchte, Prioritäten für bestimmte Einrichtungen angeben.

Weiterhin bemängelten viele Anwesende, dass der Jugendhilfe-Ausschuss nur zweimal im Jahr tage. Um die Kita-Planung sinnvoll begleiten zu können, sollte die häufiger geschehen.

Zum Schluss machte die Vorsitzende auf die Facebook-Seite des JAEB aufmerksam, auf der aktuelle Meldungen veröffentlicht würden, etwa über Angebote in Familienzentren oder Gerichtsurteile. Jeder könne den JAEB per Mail unter der Adresse jaeb.geilenkirchen@gmail.com auf eventuelle Veranstaltungen aufmerksam machen, die dann auf Facebook veröffentlicht würden.

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