Zumba, Musik, Spaß: Dritte Aqua-Fitness-Night im Ü-Bad

Von: mabie
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Für richtig viel Bewegung sorgte die dritte Auflage der Aqua-Fitness-Night im Ü-Bad an der Dammstraße bei den 60 Gästen. Schwimmbretter gehörten zu den Hilfsmitteln, die das Training noch effizienter machten. Foto: Markus Bienwald

Übach-Palenberg. Ob das Wasser anlässlich der dritten Aqua-Fitness-Night im Ü-Bad tatsächlich die ein oder andere La-Ola-Welle der Begeisterung machte, ließ sich natürlich nicht nachprüfen. Wohl aber, dass rund 60 Gäste das Bewegungsangebot in der Übach-Palenberger Schwimmstätte gerne annahmen, um in Bewegung zu kommen.

Dass fünf Stunden im gar nicht so kühlen Nass ganz schön schlauchen können, erfuhren aber nicht nur die Gäste. Auch Schwimmmeisterin Sabine Maas, die mit ihrem Team für Bewegung und Sicherheit sorgte, kam bei den Übungen gut ins Schwitzen. „Das macht aber nix, ich nehme das einfach als zusätzliche Trainingseinheit“, sagte sie lachend, nachdem sie wieder eine Runde mit den Menschen im Wasser in Bewegung gekommen war.

Dabei hat es diese Art der Fitness ganz schön in sich, denn im Wasser sind die Bewegungen gedämpft, und jeder muss gegen die Kraft des Wassers ankämpfen. Dass das Ganze dennoch unheimlich viel Spaß machte, ließ sich an den Gesichtern der Teilnehmer ablesen. „Der Besuch hätte zwar besser sein können“, sagte Schwimmmeisterin Sabine Maas, „aber die Leute, die da sind, machen richtig gut mit“.

Gut 60 Gäste über den ganzen Abend verteilt bis zum Ende gegen 23 Uhr zählten die Organisatoren vom Westdeutschen Schwimmverband, dem Ü-Bad, der Schwimmabteilung des VfR Übach-Palenberg und der DLRG. Meist waren es Frauen, nur wenige Männer ließen sich auf das Fitnessangebot ein, bei dem es eine Neuerung gab. Statt Aqua-Boxing, das aus organisatorischen Gründen ausfallen musste, gab es dieses Mal Zumba im Wasser.

„Stellt Euch vor, Ihr habt Hanteln um Euch herum und müsst gegen sie ankämpfen“, beschrieb Trainerin Alexandra Javdoschin das Gefühl, das die Zumba-Tänzer im Wasser haben. Mit schnellen und abwechslungsreichen Bewegungen wurde hier viel für die Fitness getan. Die Trainer am Beckenrand waren natürlich mindestens genauso körperlich gefragt, wie die vielen Freiwilligen, die bis 23 Uhr kräftig mitmachten.

Dank der passenden Utensilien wie Gürtel und Poolnudeln wurde es den Gästen im Wasser definitiv nicht langweilig. Und auch, wenn manche der Übungen von außen betrachtet vielleicht locker aussahen, waren sie intensiv und ließen am Trainingserfolg keinen Zweifel. Wer wollte, konnte sich den passenden Kurs zudem noch über die Musik aussuchen, denn „ohne Musik geht es nicht“, machte Trainerin Jenny Wager klar.

Das galt auch für Menschen, die sich außerhalb des Wassers nicht gut bewegen können. „Denn das Programm richtet sich auch an Menschen, die aus verschiedenen Gründen an Land nicht viel Sport treiben“, so Gertrud Wollgarten vom Schwimmbezirk Aachen. Schließlich ist die Aqua Fitness auch aus dem Rehabilitationssport entstanden. „Man kann es auch gut selbst variieren, indem man die gezeigten Übungen etwas anders macht“, ergänzte Sabine Maas.

Für das kommende Jahr haben die Organisatoren schon ganz fest eine Neuauflage ins Auge gefasst, die sicherlich auch Übach-Palenbergs Bürgermeister Wolfgang Jungnitsch gefallen dürfte, der sich bei der offiziellen Eröffnung über das tolle Angebot im Ü-Bad freute.

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